Die Aktionszeit des Stadtradelns läuft noch bis zum 14. Juni – und schon jetzt kann sich die Bilanz sehen lassen: 300 aktive Teilnehmer haben in rund 3350 Fahrten mehr als 46.000 Kilometer (Stand: 9. Juni) zurückgelegt. Bereits eine Woche vor Ende der Aktion wurde damit der Vorjahreswert von rund 41.000 Kilometern deutlich übertroffen.

Engagement für sicheren Radverkehr

Besonders erfreut über die hohe Teilnehmerzahl zeigen sich Hans-Jürgen Wessel, Martin Halbrügge und Norbert Schrage von der ADFC-Ortsgruppe Halver. „Es gibt so viele Argumente für das Radfahren. Wir sind positiv überrascht von der Bilanz und wollen das Fahrradfahren weiterhin bewusst und im Alltag sichtbar machen", erklären die Mitglieder im Pressegespräch mit LokalDirekt am Dienstag, 9. Juni.

Zu den Zielen des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs in Halver gehört es unter anderem, die Bedingungen für sicheres Radfahren vor Ort zu verbessern, die Verkehrsflächen insbesondere zu Stoßzeiten zu entlasten sowie die Gesundheit zu fördern und die Umweltbelastung zu reduzieren.

Radfahren im Alltag stärken

Ziel des weltweiten Stadtradelns ist es, dass Bürger innerhalb des dreiwöchigen Aktionszeitraums und darüber hinaus möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurücklegen und Kilometer sammeln. Insbesondere bei kurzen Strecken sieht Hans-Jürgen Wessel keinen nennenswerten Zeitnachteil gegenüber dem Auto. Zur Veranschaulichung fuhren die Mitglieder die Strecke vom Linger Weg zum Anne-Frank-Gymnasium: Die reine Fahrzeit mit dem Auto betrug siebeneinhalb Minuten, mit dem Fahrrad lediglich eine Minute mehr, berichtet Wessel.

Den Mitgliedern ist jedoch auch bewusst, dass mit zunehmender Streckenlänge das Auto zeitlich im Vorteil ist: „Gerade Außenbezirke wie Oberbrügge werden mit dem Fahrrad kaum erreicht, da es dort keine guten Bedingungen für die Radfahrer gibt", ergänzt Martin Halbrügge.

ADFC wertet Radverkehr in Halver aus

Damit das diesjährige Stadtradeln eine nachhaltigere Wirkung bekommt, plant die ADFC-Ortsgruppe eine Auswertung der in Halver gefahrenen Strecken. Mithilfe der ausgewerteten Fahrten möchte die Ortsgruppe herausfinden, in welchen Bereichen am meisten Radverkehr stattfindet, um an entsprechenden Stellen gezielt Verbesserungen anzuregen, erklärt Halbrügge.

Daher ruft der ADFC dazu auf, auch in der letzten Woche des Stadtradelns kräftig in die Pedale zu treten und insbesondere die in der App „Stadtradeln" erfassten Fahrtdaten anonymisiert zur Verfügung zu stellen. Weitere Fragen beantwortet der Koordinator der ADFC-Ortsgruppe, Martin Halbrügge, telefonisch unter 0160 91853454.

Bis einschließlich Sonntag, 14. Juni, können Radler weiterhin Kilometer für ihr Team, ihre Kommune, die eigene Gesundheit und das Klima sammeln.

Weitere Informationen über die Kampagne sowie die aktuellen Statistiken gibt's hier.