Am Montag, 20. April, besuchte Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk (SPD) im Rahmen der Handwerkstour der Handwerkskammer Südwestfalen zwei Betriebe im Stadtgebiet. Stationen waren die Handwerksunternehmen Weyand und Zimmerei Kahl. Vor Ort stand der Austausch mit Unternehmensvertretern im Mittelpunkt.
Eine Delegation der Handwerkskammer begleitete die Abgeordnete, darunter Präsident Jochen Renfordt und Hauptgeschäftsführer Hendrik Schmitt. Auch Fachleute aus den Bereichen Standortpolitik, berufliche Bildung sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nahmen an den Gesprächen teil. Ziel der Tour war es, Einblicke in die aktuelle Lage des Handwerks im Märkischen Kreis zu gewinnen.
In den Gesprächen mit den Betrieben, vertreten durch Klaus und Christiane Holzmann sowie Michaela und Dieter Kahl, zeichneten sich wiederkehrende Themen ab. Im Zentrum stand die Sicherung von Fachkräften und Nachwuchs. Trotz verstärkter Bemühungen um Ausbildung, Praktika und Kooperationen mit Schulen berichteten die Unternehmen von wachsenden Schwierigkeiten, geeignete Bewerber zu gewinnen.
Darüber hinaus wurden strukturelle Belastungen deutlich. Bürokratische Anforderungen, steigende Kosten und wirtschaftliche Unsicherheiten wirken sich nach Einschätzung der Betriebe spürbar auf ihre Entwicklungsmöglichkeiten aus. Die Aussagen verdeutlichten die angespannte Lage, die viele Handwerksunternehmen gleichermaßen betrifft.
Bettina Lugk hob die Bedeutung solcher Vor-Ort-Termine hervor. „Gerade im Handwerk zeigt sich sehr konkret, welche politischen Rahmenbedingungen funktionieren und wo nachgesteuert werden muss“, erklärte Lugk. Die gewonnenen Eindrücke sollen in die parlamentarische Arbeit einfließen, insbesondere in die Diskussionen innerhalb der SPD-Bundestagsfraktion.
Das Handwerk bleibe ein zentraler Bestandteil der regionalen Wirtschaft, betonte die Abgeordnete. Entsprechend wichtig seien verlässliche Rahmenbedingungen, insbesondere mit Blick auf Fachkräftesicherung, Investitionen und Bürokratieabbau.
Nach den Terminen in Plettenberg führte die Handwerkstour die Delegation am selben Tag weiter nach Altena und Neuenrade.







