Die Sportklinik Hellersen ist zum dritten Mal in Folge mit dem Gold-Zertifikat der bundesweiten Kampagne „Aktion Saubere Hände“ ausgezeichnet worden. Das Siegel unterstreicht die hohen Hygienestandards der Spezialklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin in der Händehygiene und ihr kontinuierliches Engagement zum Schutz von Patienten.

 

Krankenhausinfektionen zählen zu den größten vermeidbaren Risiken im Klinikalltag. „Eine konsequente Händehygiene ist deshalb ein wesentlicher Baustein unserer Hygienemaßnahmen, um die Übertragung von Erregern zu verhindern und damit der Gefahr von Wundinfektionen vorzubeugen“, erläutert Dirk Burghaus, Vorstandsvorsitzender der Sportklinik Hellersen. „Die Gold-Auszeichnung bestätigt, dass wir mit unseren Maßnahmen bundesweit zu den Einrichtungen mit den höchsten Qualitätsstandards im Bereich der Händehygiene gehören.“

Hohe Handhygiene-Standards erneut bestätigt

Die Kampagne „Aktion Saubere Hände“ wurde 2008 ins Leben gerufen, um die Patientensicherheit durch verbesserte Händehygiene zu erhöhen. Seit 2011 werden Krankenhäuser für ihre Hygienequalität ausgezeichnet. Um das Gold-Zertifikat zu erhalten, müssen Kliniken anspruchsvolle Anforderungen erfüllen. Ein zentraler Bestandteil der Zertifizierungsrunde ist der jährliche Aktionstag, der anlässlich des „Welttags der Händehygiene“ Anfang Mai stattfindet. „Im Mittelpunkt steht dabei, das Wissen der Mitarbeiter aufzufrischen, praktische Fertigkeiten zu trainieren und das Bewusstsein für die Bedeutung einer korrekten Händehygiene insgesamt zu fördern“, erklärt Tuna Colak, Hygienefachkraft an der Sportklinik Hellersen und organisatorischer Leiter des Aktionstages.

Beim Aktionstag wurden in einer Schwarzlichtbox sowohl die Benetzungslücken der eigenen Händedesinfektion als auch die Mikroperformationen medizinischer Handschuhe sichtbar gemacht.
Foto: Sportklinik Hellersen

Erfolgreicher Aktionstag zur Händehygiene

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem praktischen Training der Einreibetechnik bei der Händedesinfektion. Mithilfe eines speziellen Färbemittels konnten Benetzungslücken direkt mit bloßem Auge sichtbar gemacht und individuelle Verbesserungspotenziale erkannt werden. Zusätzlich wurde mit einem fluoreszierenden Testmittel in einer Schwarzlichtbox gezeigt, dass auch das Tragen von Einmalhandschuhen die Händedesinfektion nicht ersetzt. Das Verfahren machte Mikroperforationen in medizinischen Handschuhen sichtbar und verdeutlichte die Notwendigkeit der Händehygiene vor und nach dem Handschuhgebrauch.