Ein Fall aus Lüdenscheid zeigt erneut die Gefahren sogenannter Sextortion. Nach Angaben der Polizei wurde ein Mann erpresst, nachdem er über eine Dating-Plattform intime Aufnahmen an eine vermeintliche Bekanntschaft verschickt hatte. Doch auch nach ersten Geldzahlungen setzten sich die Forderungen fort.
Forderungen reißen nicht ab
Nach Angaben der Polizei handelt es sich dabei um ein typisches Vorgehen: „Insbesondere das Eingehen auf Erpressungsversuche führt selten zum Erfolg.“ Häufig folge auf eine Zahlung unmittelbar die nächste Forderung. Auch im Märkischen Kreis gebe es immer wieder vergleichbare Vorkommnisse. In dem aktuellen Fall habe die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen, teilt die Polizei am Mittwoch, 4. Februar, mit.
Polizei rät zur Anzeige
Die Polizei macht deutlich, dass Täter meist gezielt auf den Druck und die Scham der Betroffenen setzen würden. Daher warne sie ausdrücklich davor, intime Aufnahmen an unbekannte oder kaum bekannte Personen zu versenden. „Nach einer Geldzahlung kommt die nächste Forderung direkt hinterher“, erklärt die Polizei und rät Betroffenen im Falle einer Erpressung dringend dazu, Anzeige zu erstatten und keine weiteren Zahlungen zu leisten. Zudem appelliert die Polizei zu einem sensiblen Umgang mit dem eigenen Bildmaterial, um sich vor solchen Straftaten zu schützen.









