Von Gemeinschaftssinn und einem großen Zusammengehörigkeitsgefühl getragen verlief am Samstagnachmittag, 11. Juli, der feierliche Festkommers zum 100. Geburtstag des TuS Ennepe. Ehrungen wurden vorgenommen, Dankesworte gesprochen und bemerkenswerte Reden gehalten.
Vorsitzender Torsten Kriegeskorte freute sich viele verdiente Mitglieder und eine ganze Reihe von Ehrengästen im festlich geschmückten Vereinsheim an der Friedrichshöhe begrüßen zu können. Statt einer langen Rede ließ er Bilder sprechen. Ein eigens zum Jubiläum erstellte Imagefilm erinnerte mit alten Fotografien an die Gründerjahre und mit farbigen Film- und Video-Sequenzen an die sportlichen Höhepunkte des Vereins.
Für Rat und Verwaltung überbrachte Bürgermeister Armin Kibbert Grüße und Glückwünsche. Das der TuS seinen hundertsten Geburtstag feiern könne, sei kein Selbstverständlichkeit und kein Zufall, sondern „das Ergebnis von Leidenschaft, Gemeinschaftsgeist und ehrenamtlichen Engagement.“ Der TuS stifte Identität, sei Heimat und baue Brücken, lobte der Bürgermeister weiter.
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Eine launige Rede hielt Pastor Hans-Peter Helm von der freien evangelischen Kirchengemeinde, die, so der Pastor, etliche Gemeinsamkeiten mit dem TuS verbinde. Es brauche die Menschen, die einen Sportverein und eine Gemeinde tragen, wünschte er ein gutes Miteinander für die nächsten hundert Jahre. Lobende Worte, insbesondere für die „vorbildliche Jugendarbeit“ fand Markus Brandt von der CDU für den Verein. Mit einem symbolischen Geschenk, einen jungen Baum, gratulierte Sina Löschke von den Grünen.
In offizieller Funktion nahmen Georg Heimes und Wolfgang Kunde vom Fußballkreis Lüdenscheid, Claudia Wrede als 2. Vorsitzende des Kreissportbundes und Marvin Schüle vom Stadtsportverband. Sie überbrachten Grußworte und Urkunden, darunter eine Ehrentafel des Deutschen Fußball Bundes.
Lustige Einlage war ein kurzes Video, dass den aktuellen Neuzugang des Vereins vorstellt. Maskottchen „Ennepi“ wird, gekleidet in den Vereinsfarben rot und weiß, künftig für Stimmung bei den Heimspielen der Fußballer sorgen.
Einen Rückblick auf die Vereinsgeschichte gab Altbürgermeister und Vereinskassierer Dr. Bernd Eicker. Er erinnerte an die Gründung vor hundert Jahren im Gasthof Ennepe, der damit zum Namensgeber des Vereins wurde, und an die Vorsitzenden, angefangen mit Wilhelm Spannagel., Adolf Käutner und Carl Volkenrath bis hin zu Lutz Wengenroth , der den Verein 17 Jahre bis 2024 führte, und seinen Nachfolger, Torsten Kriegeskorte.
Auch die sportlichen Erfolge des Vereins sprach Bernd Eicker an, allen voran die beiden Aufstiege der Fußballer in die Bezirksliga, die Leistungen der Damenmannschaft und der drei Seniorenmannschaften und immer wieder die gute Nachwuchsarbeit. Dass der TuS Ennepe nicht nur Fußball kann, sei bekannt. Neben einem großen Breitensportangebot ist der Verein auch für seinen „Schwenker Karneval“ bekannt.
Schließlich sprach Bernd Eicker auch das Kapitel Kunstrasen an. Dieses Projekt habe der Verein vor 15 Jahren dank großer Eigenleistung realisierten und mit Hilfe von Patenschaften finanzieren können. Als Dankeschön für die vielen Paten, die seitdem ihre Beiträge sogar über die Laufzeit hinweg treu und pünktlich zahlen, gab es für sie im Rahmen des Festkommers neben lobenden Worten kleine Präsente.










