Bei einem Rundgang durch die Produktion von Busch-Jaeger und einem Gespräch mit Dr. Stefan Rohrmoser, Leiter Marketing & Sales, informierte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Florian Müller über aktuelle Entwicklungen in der Gebäudetechnik, nachhaltige Produktion und die politischen Rahmenbedingungen für die Modernisierung des Gebäudebestands.
Florian Müller vertritt den Wahlkreis Olpe – Märkischer Kreis I im Deutschen Bundestag und unterhält unter anderem ein Wahlkreisbüro in Lüdenscheid.
Wichtige Rolle der Region für die Energiewende
Busch-Jaeger, einer der führenden Hersteller von Elektroinstallationsprodukten und Smart-Home-Lösungen in Deutschland und Marke der ABB, ist seit Jahrzehnten ein bedeutender Arbeitgeber in Lüdenscheid. Die starke regionale Verwurzelung und die hohe Wertschöpfungstiefe am Standort stehen im Mittelpunkt des Austauschs. Die starke regionale Verwurzelung und die hohe Wertschöpfungstiefe am Standort standen im Mittelpunkt des Austauschs. Das Unternehmen ist ein wichtiger technologischer Treiber für energieeffiziente Lösungen und damit ein zentraler Bestandteil der Energiewende in der Region und darüber hinaus.
Florian Müller betonte die Bedeutung des Gesprächs: „Der Austausch mit Unternehmen vor Ort ist wichtig, um politische Entscheidungen an den tatsächlichen Herausforderungen der Praxis auszurichten. Die Gespräche haben gezeigt, wie wichtig innovative Unternehmen, Digitalisierung und klare Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Gebäudemodernisierung sind.“
Einblicke in Produktion und Nachhaltigkeitsinitiative
Bei seinem Besuch erhielt Florian Müller Einblicke in moderne, digital unterstützte Fertigungsprozesse am Standort, darunter auch die Nachhaltigkeitsinitiative „Mission to Zero“: Busch-Jaeger betreibt in Lüdenscheid die weltweit erste CO₂-neutrale Produktionsstätte innerhalb des ABB-Konzerns – ein Beispiel dafür, wie regionale Industrie nachhaltige Innovation vorantreibt.
Gebäudemodernisierung und Gesetzgebung im Fokus
Im anschließenden Austausch ging es um die aktuell fokussierten Änderungen im Gebäudeenergiegesetz und mögliche neue Vorgaben durch ein Gebäudemodernisierungsgesetz. Außerdem wurde der Wunsch nach einer kommunalen Wärmeplanung sowie die Direktbelieferung mit erneuerbaren Energien diskutiert. Wie viele Unternehmen der Branche spürt auch Busch-Jaeger eine zunehmende Verunsicherung durch wechselnde politische Rahmenbedingungen. Planungssicherheit sei entscheidend, um weiter in Zukunftstechnologien, Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung investieren zu können.
Dr. Stefan Rohrmoser, Leiter Marketing und Vertrieb, erklärte: „Im Austausch wurde klar, dass die Branche auf verlässliche politische Rahmenbedingungen angewiesen ist, um Investitionen und Innovationen voranzubringen. Gerade im Gebäudesektor ist Planbarkeit wichtig, damit Modernisierung wirtschaftlich und wirksam gelingt.“








