Handwerk und Musik, Theater und Gaukler, Stadtwache und Trommelbau: Das Graf-Engelbert-Fest verwandelt die Lüdenscheider Altstadt am Sonntag, 26. Juli, wieder in eine mittelalterliche Erlebniswelt. Von 11.30 bis 18 Uhr erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm rund um die Kirche und den Graf-Engelbert-Platz.

Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Die Organisation der Großveranstaltung ist jedes Jahr eine logistische Herausforderung. Trotz des vergleichsweise kleinen Helferteams müssen zahlreiche Stände, Attraktionen und Programmpunkte vorbereitet werden.

Traditionell gehört der letzte Sonntag im Juli den Gauklern, Handwerkern, Fahnenschwenkern, Musikern und Theatergruppen. Eröffnet wird das Fest gegen 11.45 Uhr mit einem kleinen Umzug vom Karussellplatz über die Wilhelmstraße bis zur Bühne auf dem Engelbert-Platz. Dort wird der 1. stellvertretende Bürgermeister Christoph Weiland das bunte Treiben offiziell eröffnen.

In den Gassen der Altstadt und entlang der Wilhelmstraße präsentieren Handwerker ihr Können, während Walking Acts, Tanz, Zauberei und Livemusik für Unterhaltung sorgen. Auf der Bühne treten unter anderem die Folk-Bands Angerspil und Fragile Matt auf. Die Junge Altstadtbühne zeigt auf dem Burgspielplatz vier Aufführungen des Mark-Twain-Stücks „Ein Yankee aus Connecticut am Hof von König Artus“ (12.30 Uhr, 14 Uhr, 15.30 Uhr und 16.30 Uhr).

Zahlreiche Angebote laden zum Mitmachen ein – vom Trommelbau bis zum Goldwaschen. So bietet das Graf-Engelbert-Fest auch in diesem Jahr die Gelegenheit, für einige Stunden in die Welt des Mittelalters einzutauchen.