Wie es die Tradition verlangt, eröffnete das Bläsercorps des Hegeringes Halver am Freitag, 13. Februar, die Jahreshauptversammlung im Kulturbahnhof Halver. Für die Mitglieder gab es interessante Berichte über das vergangene Jahr, Informationen zu kommenden Veranstaltungen sowie Ehrungen und Auszeichnungen für einige Mitglieder.
Nach einer kurzen Begrüßung von Bettina Gräfin von Baudissin, Vorsitzende der Märkischen Kreisjägerschaft, stellte Mark Holthaus, Vorsitzender des Hegerings Halver, die Strecke des vergangenen Jahres vor. Die Strecke umfasste 386 Stück Rehwild, 81 Stück Schwarzwild, 97 Füchse, 12 Hasen und 39 Waschbären. "Wenn das so weiter geht, ist das gut. Vorzeigbar gegenüber dem Forst", betonte Holthaus. In diesem Jahr gab es wieder zahlreiche Ehrungen:
Für 50 Jahre Mitgliedschaft: Bernd Volkenrath Für 40 Jahre Mitgliedschaft: Lutz Schulte Für 25 Jahre Mitgliedschaft: Reinhard Wiehr, Hans Joachim Welzholz, Wolfgang Funke, Wolfgang Fuchs, Christian Dicke, Georg Brüser-Pieper
Das Verdienstabzeichen in Bronze wurde Thomas Bette verliehen.
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Die Hegeschau umfasste 87 Böcke aus den Revieren. Drei von ihnen wurden bei der Hegeschau ausgezeichnet. Uwe Busch erhielt die Goldmedaille, Kevin Hahn wurde mit der Silbermedaille geehrt und Thilo Grüber bekam die Bronzemedaille verliehen. Die Mitgliederzahl des Hegeringes ist im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Insgesamt zählt der Hegering 160 Mitglieder im Alter von 23 bis 93 Jahren. 16,1 Prozent von ihnen sind weiblich, berichtete Schriftführer Lutz Rosiepen.
In diesem Jahr feiert der Hegering Halver sein 100-Jähriges Jubiläum, berichtete Anna-Lena Ehrenthal, welche den Festausschuss vertritt. Sie informierte die Mitglieder über das geplante Jubiläumsfest, das am 28. Juni 2026 rund um die Villa Wippermann stattfinden soll.
Rene Rumi, Marderbeauftragter in Halver, berichtete über einen im vergangenen Jahr gefangenen Marder. Hauptsächlich bereiten jedoch Waschbären den Bürgern Probleme. "Es mehrt sich das Problem, dass immer mehr Waschbären in privaten Fallen gefangen werden müssen", erklärt Rumi. Er bat die Jäger um Mithilfe bei der Bejagung und betonte, dass zu wenige Fallen zum Fangen der Tiere vorhanden seien.









