Die Sanierungsarbeiten sind so gut wie abgeschlossen – nur ein Pächter fehlt noch. LokalDirekt hat das Hotel zusammen mit Bürgermeister Christian Breddermann besichtigt.
Schon von außen wird klar: Es hat sich seit dem letzten Besuch von LokalDirekt im Dezember des vergangenen Jahres einiges getan. So ist dort, wo einst die Kegelbahn war, jetzt ein frisch gepflasterter Außenbereich zu finden. Hier sollen in Zukunft Speisen und Getränke serviert werden – wenn es nach Breddermann geht, auch unter Einbindung des Platzes gegenüber.
"Wir warten aktuell noch auf Genehmigungen"
Im Hotel herrscht aktuell kein Baulärm. Zuletzt waren noch weitere Arbeiten im Untergeschoss erforderlich, bei denen auch in die Statik des alten Gebäudes eingegriffen wurde. Nun fehlen laut Breddermann noch Genehmigungen des Märkischen Kreises, mit denen dann alles rechtssicher ist. "Wenn diese hoffentlich bald vorliegen, kann die Küche final installiert werden. Diese ist übrigens sehr hochwertig und technisch auf dem neuesten Stand." Mit der Fertigstellung der verbleibenden Restarbeiten rechnet der Bürgermeister in den nächsten Monaten, spätestens jedoch bis zum Sommer.
Gemeinde möchte nun selbst inserieren
Breddermann setzt die Besichtigung im Erdgeschoss, in dem sich der Gastraum befindet, über den aufgehübschten und neu möblierten Veranstaltungssaal in der ersten Etage, bis hin zu den Hotelzimmern in der zweiten und dritten Etage fort. Herzstück eines jeden Zimmers ist eine historische Aufnahme aus der Volmegemeinde, die über den Betten per Fototapete an die Wand gebracht wurde. Außerdem wurden auch die Badezimmer komplett modernisiert, ein Zimmer lässt sich durch Öffnung der Zwischentür zu einem Familienzimmer erweitern.
Fehlt also nur noch ein Pächter. Gespräche, so erklärt Breddermann, führe er immer wieder, derzeit mit einem Interessenten intensivere. Trotzdem habe man nun seitens der Verwaltung die Entscheidung getroffen, die Suche selbst voranzutreiben. "Wir werden das Objekt jetzt zeitnah selbst auf diversen Plattformen im Internet inserieren. "Wir wollen nichts unversucht lassen und möglichst viele Eisen im Feuer haben", betont er.
"Hier kann ein richtig toller Treffpunkt für die Schalksmühler entstehen. Nicht nur für Restaurantbesuche, sondern vielleicht auch für Konzerte und andere Kulturangebote", erläutert Christian Breddermann seine Vorstellungen. "Partizipieren könnte der Pächter natürlich auch von Veranstaltungen wie dem Kulinarischen Treff, dem damit verbundenem Feierabendmarkt oder "Bock am Dorf."
"Wir stehen nach wie vor hinter dem Projekt"
"Wir suchen jemanden, der nicht nur Energie, sondern auch gute Ideen mitbringt. Bei allen weiteren Schritten unterstützen und beraten wir als Verwaltung dann gerne. Wir stehen nach wie vor hinter dem Projekt." Die monatliche Pacht, so erklärt der Bürgermeister, könne "nicht nur angepasst, sondern auch flexibel und dynamisch gestaltet werden."
Seit Beginn der Sanierungsarbeiten musste die Verwaltung immer wieder Rückschläge hinnehmen – von unvorhergesehenen Kostenerhöhungen bis hin zum Rücktritt des Ehepaars Rusch. Nachdem dieses bereits ein Konzept entwickelt hatte, wollte es das Projekt schließlich doch nicht mehr weiter verfolgen und trat im Dezember des vergangenen Jahres von der Pacht zurück.
Bürgermeister bleibt optimistisch
Bürgermeister Christian Breddermann blickt dennoch optimistisch in die Zukunft: "Es ist so schön hier bei uns in Schalksmühle. Jetzt muss nur noch mehr Leben im Ortskern entstehen," erklärt er.
Wer sich für das Objekt an der Bahnhofstraße im Schalksmühler Ortskern interessiert, kann sich an die Gemeindeverwaltung oder per Mail unter [email protected] direkt an Bürgermeister Christian Breddermann wenden.








