Wer entscheidet über medizinische Behandlungen, wenn der eigene Wille nicht mehr geäußert werden kann? Wer kümmert sich um finanzielle Angelegenheiten – und was passiert mit E-Mails, Fotos und Online-Konten? Mit solchen Fragen beschäftigt sich die „Fokuswoche Vorsorge“ der Verbraucherzentrale NRW. Vom 2. bis 6. November stehen insgesamt 25 kostenlose Online-Vorträge auf dem Programm.

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Unterschiedliche Themenbereiche im Programm

Bei der Patientenverfügung geht es darum, medizinische Untersuchungen und Behandlungen für bestimmte Situationen festzulegen. Eine Vorsorgevollmacht ermöglicht es, eine Vertrauensperson mit rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten zu betrauen. Mit einer Betreuungsverfügung können Menschen festhalten, wen das Betreuungsgericht im Bedarfsfall als rechtlichen Betreuer auswählen soll.

Der digitale Nachlass betrifft unter anderem den Umgang mit E-Mail-Konten, Fotos, Online-Verträgen und sozialen Netzwerken. Entsprechende Regelungen helfen dabei, den eigenen Willen für den Fall festzuhalten, dass man sich nicht mehr selbst um digitale Daten und Konten kümmern kann.

Anmeldung erforderlich

Die etwa einstündigen Veranstaltungen vermitteln Grundlagen und zeigen, worauf es bei den jeweiligen Vorsorgeregelungen ankommt. Die Vorträge finden zu unterschiedlichen Terminen jeweils um 10, 15 oder 18 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erforderlich. Das vollständige Programm mit allen Terminen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter verbraucherzentrale.nrw/fokuswoche-vorsorge.