Eine gelungene Premiere: Das erste gemeinsame Maibaumfest der Landjugend Hülscheid-Heedfeld und der Kirchengemeinde Heedfeld hat am Donnerstagabend zahlreiche Besucher zum Gemeindehaus gelockt. Schon kurz nach Beginn füllte sich der Platz – am Ende war die Veranstaltung bestens besucht.

Viele Familien, Dorfbewohner und Gäste aus der Umgebung nutzten die Gelegenheit, gemeinsam zu feiern. Neben der geselligen Atmosphäre überzeugte auch das kulinarische Angebot: Von Gegrilltem und Pommes über Schafskäse im Fladenbrot bis hin zu Eis von der Hofmolkerei Piepenstock war für jeden Geschmack etwas dabei.

Idee nach Heimatpreis entstanden

Die Idee für das Fest entstand nach der Verleihung des Heimatpreises im vergangenen Jahr. Die Landjugend brachte den Vorschlag ein und gewann die Kirchengemeinde als Partner. „Ziel war es, neben dem Scheunenfest ein weiteres Angebot für die ganze Familie zu schaffen und gleichzeitig die Vereine stärker zusammenzubringen“, erklärte Felix Geßler, Vorsitzender der Landjugend Hülscheid-Heedfeld.

Während in Heedfeld früher lediglich der Maibaum aufgestellt wurde, entwickelte sich daraus nun erstmals ein eigenes Fest. In mehreren Arbeitseinsätzen bereiteten die Helfer den Baum vor: Sie fällten, schliffen, lackierten und schmückten ihn. Eine Girlande sowie Vereinsschilder rundeten das Erscheinungsbild ab.

Gemeinschaft im Mittelpunkt

Ein besonderer Höhepunkt im Vorfeld: Die Vereine des Höhengebiets malten gemeinsam die Wappen. Insgesamt elf Gruppen beteiligten sich, darunter die Hülscheider Schützen, der RTG Lüdenscheid-Lauenscheid und der Oldtimer-Traktoren-Club Märkischer Kreis.

„Es war toll zu sehen, wie wir gemeinsam an den Wappen gearbeitet und Zeit miteinander verbracht haben“, betonte Pfarrer Michael Siol und hob den starken Gemeinschaftsgedanken hervor.

Für die musikalische Begleitung sorgten der Spielmannszug der Hülscheider Schützen sowie DJ Partybär. Auch Bürgermeister Christian Breddermann zeigte sich angetan: „Das ist eine echte Bereicherung für unser Höhengebiet und eine starke Leistung der Gemeinschaft.“

Gelungene Premiere mit Zukunft

Sorgen um einen möglichen Maibaumdiebstahl in der Nacht blieben aus. „Das war in diesem Jahr kein Thema“, sagte Geßler mit einem Augenzwinkern – ließ aber offen, ob das künftig so bleibt.

Fest steht: Die Premiere ist geglückt. Vieles spricht dafür, dass sich das Maibaumfest künftig als feste Größe im Veranstaltungskalender des Höhengebiets etabliert.