Der Schützenverein Herscheid möchte neben Sportschießen und Bogenschießen eine weitere Sportart ins Programm aufnehmen: das Blasrohrschießen. Am Donnerstag, 19. Februar, wurde in der Gemeinschaftshalle in Herscheid diese noch junge Sportart vorgestellt.
Etwa 30 Interessenten hatten sich eingefunden, um durch den mit einem aktuellen Trainerschein ausgebildeten Ralf Baumert in die sehr faszinierende, für den Herscheider Schützenverein in dieser Form neuen Sportart eingeführt und informiert zu werden.
Es gab Einblicke in die Regeln und Abläufe. Ralf Baumert gab eine kurze Einführung in das Sportgerät mit technischen Daten vom maximalen Innendurchmesser von 16 mm über unterschiedliche Längen (Mindestlänge 100 cm, Max. Gesamtlänge 170 cm, für Schüler max. 130 cm) und der Zusammensetzung des Blasrohres aus einem runden Rohr und einem montierten Mundstück sowie dem Abstand der Aktiven zur Zielscheibe. Er beantwortete auch Fragen nach den Kosten für das Sportgerät. Diese liegen bei absolut „familienfreundlichen Preisen“, so Ralf Baumert.
Nicht nur Zuschauen, sondern auch Mitmachen war ausdrücklich erwünscht. Gerd Cordt aus Herscheid war der erste, der einen Versuch startete. Das Mitglied des Herscheider Schützenvereins zeigte sich erstaunt über die anzuwendende Technik, aber bei seinen Versuchen standen der Spaß und das Kennenlernen des Sportgerätes im Vordergrund. „Ich kann mir schon vorstellen, das zu meinem Hobby zu machen“, sagte Gerd Cordt zu LokalDirekt.
Auch die Jugend bekam ausgiebig Gelegenheit, sich mit der neuen Sportart vertraut zu machen. Romy (7 Jahre) und Linus (10 Jahre), beide aus Herscheid, übten mit Begeisterung. Mit Unterstützung von Sylvia Baumert konnten viele offene Fragen an diesem Abend beantwortet werden.
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Diese anerkannte, faszinierende Sportart verbinde Ruhe, Konzentration, Atemtechnik und höchste Präzision – und sei für nahezu jedes Alter geeignet, so erläuterte der Vorsitzende des Schützenvereins Herscheid, Volker Halbhuber, die Vorteile des Blasrohrschießens. Er zeigte sich sehr zufrieden mit der Resonanz. „Jetzt überlegen wir, wie dieses Angebot in die Planung des Schützenvereins passt und wie das ganze organisatorisch auf die Beine gestellt werden kann“, so Volker Halbhuber zu LokalDirekt.











