Wie geht es weiter mit dem Stadtmarketing in Halver? Diese Frage steht im Fokus eines offenen Workshops, zu dem der Verein am Montag, 4. Mai, in den Kulturbahnhof einlädt.
Es geht um die Zukunft des Stadtmarketings - und damit auch um die großen Feste der Stadt. "Es geht jetzt darum, eine Art Wiederbelebung einzuleiten – gemeinsam mit möglichst vielen Akteuren aus Halver", sagt Kristian Hamm im Gespräch mit LokalDirekt. In Folge der jüngsten Jahreshauptversammlung müssen die Weichen neu gestellt werden.
Zur Erinnerung: Der zweite Vorsitzende Timo Groß und Kassiererin Nele Krüger traten im März von ihren Ämtern zurück. Kristian Hamm und Frederic Stein erklärten, dass sie für eine weitere Wahlperiode nicht zur Verfügung stünden.
Die beiden führen die Geschäfte zunächst weiter. „Uns ist wichtig, dass das Stadtmerketing am Leben bleibt“, betont Hamm. In den vergangenen Jahren hat der Verein unter anderem Veranstaltungen wie den Halveraner Herbst organisiert, der sich zu einem Publikumsmagneten mit mehreren tausend Besuchern entwickelt hat.
Die Veranstaltung beginnt am Montag, 4. Mai, um 18 Uhr und endet gegen 20 bis 20.30 Uhr. Ziel des Workshops ist es, gemeinsam Ideen zu sammeln und erste Leitlinien für die zukünftige Ausrichtung des Stadtmarketings zu entwickeln. Eine feste Tagesordnung gibt es bewusst nicht. Stattdessen suchen die Akteure Antworten. Darauf, welche Aufgaben das Stadtmarketing künftig übernehmen kann und soll. Darauf, was ist realistisch leistbar ist. Vor dem Hintergrund, dass viele Projekte ehrenamtlich getragen werden.
Bürgermeister kommt zum Workshop
„Das ist der beste Weg, gemeinsam herauszufinden, wie es weitergeht“, sagt Hamm. Unterstützung kommt auch aus dem Rathaus: Bürgermeister Armin Kibbert hat sein Kommen zugesagt und will sich an dem Austausch beteiligen.
„Wir wollen den Verein nicht nur erhalten, sondern ihm wieder Leben einhauchen“, so Hamm. Eingeladen sind neben den Vereinsmitgliedern auch alle, die sich für die Entwicklung der Stadt Halver interessieren. „Wir freuen uns über jede und jeden, der sich mit Gedanken, Erfahrungen und Ideen einbringen möchte“, betonen Hamm und Stein.
Denn Stadtmarketing lebe vom Mitmachen. Zwar zählt der Verein rund 70 Mitglieder; zur Jahreshauptversammlung erschienen jedoch nur sieben. „Das war allerdings kein Einzelfall, sondern entspricht leider der Situation der vergangenen Jahre“, sagt Kristian Hamm und hofft nun auf eine Kehrtwende.
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