Pizza und Pasta standen auf dem Tisch, politische Themen auf der Tagesordnung: Zum Ende der Sommerferien haben sich Vorstand und Fraktion der SPD Breckerfeld zu einem gemeinsamen Abend getroffen. Im Mittelpunkt standen die kommenden Aktivitäten in der Stadt und die politische Entwicklung in Deutschland.

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Sozialdemokratische Werte im Mittelpunkt

Mit Blick auf das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt sieht die Breckerfelder SPD Handlungsbedarf bei den demokratischen Parteien. Sie müsse wieder deutlicher zeigen, wofür sie stehe, Verantwortung übernehmen und konkrete Probleme lösen.

Für den Ortsverband bedeute das auch eine stärkere Orientierung an den eigenen Grundsätzen: „Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Demokratie“ gehörten seit mehr als 125 Jahren zum Selbstverständnis der Sozialdemokratie.“ Gleichzeitig gehe es nicht darum, alte Antworten zu wiederholen. Die SPD wolle vielmehr „glaubwürdige Antworten auf die Fragen unserer Zeit“ finden.

„Vertrauen entsteht vor Ort“

Eine besondere Bedeutung misst die Partei dabei der Kommunalpolitik bei. Ob Politik funktioniere, erlebten die Menschen unmittelbar vor Ort – etwa bei Schulen und Betreuung, Straßen und Wegen, bezahlbarem Wohnraum, Vereinen, Ehrenamt und einer funktionierenden Verwaltung: „Kommunalpolitik schafft Vertrauen nicht durch große Worte, sondern durch Nähe, Verlässlichkeit und sichtbare Ergebnisse“, fasst die SPD Breckerfeld ihren Anspruch zusammen. Daran wolle sie sich messen lassen.

Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt verstehe der Ortsverband als Anlass, für demokratische Werte einzustehen und sich kommunalpolitisch weiter einzumischen: „Standhalten. Kurs halten. Kommunalpolitisch wachsam bleiben“, lautet die Botschaft der Breckerfelder Sozialdemokraten.

„Ohne Mampf kein Kampf“

Ganz ohne Augenzwinkern verlief der politische Abend allerdings nicht. Hans Jürgen Meier, Beisitzer im Vorstand der SPD Breckerfeld, fasste die Zusammenkunft mit einem Satz zusammen: „Ohne Mampf kein Kampf.“ Bei Pizza und Pasta wurde deshalb nicht nur gegessen und gelacht, sondern auch diskutiert und über die nächsten politischen Aktivitäten in der Hansestadt gesprochen.