Mit mehr als 100 Gästen feierte die neue Padel-Anlage „Padel Break“ am Samstag, 13. Juni, ihre offizielle Eröffnung am Nattenberg. Hinter dem Projekt stehen die drei Betreiber Danijel Cvjetkovic, Marcel Krings und Kevin Krieter — und eine Geschichte, die vor rund zweieinhalb Jahren begann.

Von der Idee zum eigenen Sportprojekt

„Ich habe damals mit Padel angefangen und war sofort begeistert“, berichtete Cvjetkovic in seiner Eröffnungsrede. Aus einem wöchentlichen Spiel sei schnell mehr geworden: „Irgendwann stand ich drei Mal pro Woche auf dem Platz.“ Seine Begeisterung steckte auch seine Freunde an — und damit die heutigen Mitinhaber.

Doch die Euphorie hatte einen Haken: Geeignete Plätze lagen zunächst nur im Ruhrgebiet, später in Hagen oder Schwerte-Ergste. „Es war schade, dass es im Sauerland keine Möglichkeit gab“, so Cvjetkovic. Aus dieser Lücke entstand eine Idee — und schließlich ein konkretes Projekt.

Die Betreiber der "Padel-Break"-Anlage: (v.l.n.r.) Kevin Krieter, Marcel Krings und Danijel Cvjetkovic.
Foto: Celina Schlumm | LokalDirekt

Starke Partner und viel Eigenleistung

Gemeinsam mit dem LTC Lüdenscheid brachten die drei Gründer ihre Pläne auf den Weg. Die Bauunternehmen Falz und Luther bereiteten das Gelände vor, während der spanische Hersteller Jubo Padel die Courts errichtete.

Auch Eigeninitiative spielte eine entscheidende Rolle: Zahlreiche Arbeiten übernahmen die Betreiber selbst — unterstützt von Freunden. Die Stadt Lüdenscheid begleitete das Vorhaben bei organisatorischen Fragen und ermöglichte zudem den Bau des angrenzenden Parkplatzes.

Lob von der Stadt

Bürgermeister Sebastian Wagemeyer ließ es sich nicht nehmen, bei der Eröffnung persönlich vor Ort zu sein. In seiner Ansprache würdigte er vor allem das Engagement der Initiatoren: „Die Anlage ist wunderbar geworden.“ Besonders hob er hervor, dass das Projekt vollständig privat finanziert und umgesetzt wurde: „Das ist keinesfalls selbstverständlich.“

Freuen sich, dass die Trendsportart mit der Eröffnung von "Padel Break" nun auch in Lüdenscheid angeboten wird: (v.l.n.r.) Kevin Krieter, Alexander Weiß, Marcel Krings, Danijel Cvjetkovic mit Bürgermeister Sebastian Wagemeyer.
Foto: Celina Schlumm | LokalDirekt

Die neue Anlage stehe beispielhaft für gelungene Zusammenarbeit: „Hier zeigt sich, was entstehen kann, wenn private Initiative, Vereine und die Stadt an einem Strang ziehen.“ Gleichzeitig betonte der Bürgermeister den Mehrwert für die Region: „Das ist ein Gewinn für die Menschen, die Stadt und die gesamte Umgebung.“ Sein Appell fiel eindeutig aus: „Ich kann nur dazu ermutigen, die Anlage intensiv zu nutzen und diesen Sport auszuprobieren.“

Sportlicher Auftakt mit Turnier

Zur Eröffnung gehörte auch ein sportliches Highlight: die „One-Point-Challenge“. 16 Teams traten in dem besonderen Turnierformat gegeneinander an, bei dem jeder Ballwechsel über Sieg oder Niederlage entschied.

Am Ende setzten sich Alexander und Eduard durch. Sie freuten sich über Preise wie ein 50-Euro-Guthaben bei "Padel Break", eine Padel-Tasche sowie ein Wochenende mit einem Cupra-Fahrzeug, bereitgestellt vom Autohaus Tiemeyer.

Offene Türen für alle Interessierten

Parallel zum Turnier öffnete die Anlage ihre Türen für alle Besucher kostenlos. Viele nutzten die Gelegenheit, den Trendsport selbst auszuprobieren und erste Erfahrungen auf dem Court zu sammeln.

Die Padel-Anlage befindet sich an der Adresse Am Nattenberg 1 in Lüdenscheid. Court-Buchungen sind ab sofort online unter padelbreak.de möglich.