In Lüdenscheid ist es vom 20. bis 22. Juni zu mehreren Polizeieinsätzen gekommen. Dabei ging es sowohl um einen Kellerdiebstahl in der Düppelstraße in Lüdenscheid als auch um Fälle manipulierter Fahrzeuge mit gefälschtem Führerschein und falschen Kennzeichen.

Kontrolle auf der Herscheider Landstraße

Bereits am Samstag, 20. Juni, kontrollierte die Polizei gegen 0.24 Uhr einen Pkw auf der Herscheider Landstraße in Lüdenscheid. Dabei stellten die Beamten fest, dass die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen zu einem außer Betrieb gesetzten Wagen gehörten. Die Schilder waren ursprünglich einem anderen, ebenfalls stillgelegten Fahrzeug zugeordnet.

Der 19-jährige Fahrer aus Altena legte zudem einen gefälschten ausländischen Führerschein vor. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz und das Kraftfahrzeugsteuergesetz sowie wegen Urkundenfälschung. Die Polizei stellte sowohl den Führerschein als auch die Kennzeichen sicher und untersagte ihm die Weiterfahrt.

Manipulierte Kennzeichen in der Grabenstraße

Am Montag, 22. Juni wurden Mitarbeiter des Ordnungsamtes in der Grabenstraße in Lüdenscheid auf einen Pkw mit auffälligen Kennzeichen aufmerksam. Die Kennzeichen konnten von den Beamten nicht dem Fahrzeug zugeordnet werden und wurden von ihnen sichergestellt. Die Polizei ermittelt nun wegen Kennzeichenmissbrauchs sowie Verstößen gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz.

Auffälligkeiten bei Fahrzeugummeldung

Ebenfalls am Montag fiel ein 49-jähriger Lüdenscheider im Straßenverkehrsamt auf. Beim Versuch, ein gekauftes Fahrzeug umzumelden, stellten Mitarbeiter des Kreises Unstimmigkeiten im Hauptuntersuchungsbericht fest. Die Polizei wurde hinzugezogen und nahm die Ermittlungen wegen Urkundenfälschung auf.