Welche Folgen hat die neue EU-Verpackungsverordnung für Unternehmen? Antworten darauf gibt die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) bei einer kostenlosen Informationsveranstaltung am 2. Juli.

Überregionale Nachrichten

Im Mittelpunkt stehen die europäische Verpackungsverordnung (PPWR) und das ergänzende Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG). Die ersten Regelungen treten am 12. August in Kraft und betreffen zahlreiche Unternehmen entlang der Lieferkette – von Herstellern und Importeuren über Händler bis hin zu exportorientierten Betrieben.

Die neuen Vorschriften bringen unter anderem zusätzliche Anforderungen an Verpackungen, Kennzeichnungen, Dokumentationspflichten und Konformitätsbewertungen mit sich. Viele Unternehmen müssen daher prüfen, welche Rolle sie künftig im rechtlichen Sinne einnehmen und welche Pflichten daraus entstehen.

„Die neuen Vorgaben werden weitreichende Auswirkungen auf die betriebliche Praxis haben. Unternehmen sollten sich jetzt mit den Anforderungen auseinandersetzen, um rechtzeitig die notwendigen Anpassungen vornehmen zu können“, sagt Frank Niehaus, Verpackungsexperte der SIHK.

Fokus auf die Umsetzung in der Praxis

Fachreferenten informieren über die aktuellen rechtlichen Entwicklungen und deren praktische Umsetzung. Ein Schwerpunkt liegt auf den Regelungen, die ab dem 12. August gelten. Zudem beleuchtet die Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer die besonderen Herausforderungen für exportierende Unternehmen. Ergänzt wird das Programm durch Praxisbeispiele und Handlungsempfehlungen.

Die Veranstaltung findet am 2. Juli von 9.30 bis 13 Uhr im Hörsaal der SIHK, Bahnhofstraße 18 in Hagen, statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind online möglich.