Grillschalen schützen das Grillgut vor schädlichen Stoffen aus dem Rauch. Nach Ansicht der Verbraucherzentrale NRW sollten dabei jedoch möglichst keine Einweg-Aluschalen verwendet werden.
Beim Grillen über Holzkohle kann Fett in die Glut tropfen und verbrennen. Dabei entstehen sogenannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die als krebserregend gelten. Mit dem Rauch können sie auf Fleisch, Fisch, Gemüse oder Grillkäse gelangen. Grillschalen helfen, dies zu vermeiden.
Von Einwegschalen aus Aluminium rät die Verbraucherzentrale jedoch ab. „Zwar schützen sie das Grillgut, verschlingen aber viel Energie bei der Herstellung und die Gewinnung von Aluminiumerz führt zu massiven Umweltschäden in den Abbaugebieten“, erklärt Fabian Braukhoff, Umweltberater der Verbraucherzentrale NRW in Lüdenscheid.
Aluminium kann auf Lebensmittel übergehen
Hinzu kommt ein gesundheitlicher Aspekt: Unter dem Einfluss von Salz oder Säure können Bestandteile des Aluminiums auf Lebensmittel übergehen. Das kann beispielsweise passieren, wenn Grillgut in der Schale gesalzen wird, bereits mariniert ist oder mit Zitronensaft verfeinert wird. Auch säurehaltiges Gemüse wie Tomaten kann diesen Prozess fördern.
„Wiederverwendbare Schalen aus Edelstahl sind daher gegenüber Aluschalen oder Alufolie die bessere Wahl“, sagt Braukhoff.
Edelstahlschalen mehrfach nutzbar
Edelstahlschalen lassen sich nach Angaben der Verbraucherzentrale problemlos mehrfach verwenden. Falls die Reinigung in der Spülmaschine nicht ausreicht, empfiehlt der Umweltberater ein Einweichen in heißer Waschsoda- oder Natronlösung. Anschließend können die Schalen mit einem Edelstahlschwamm gereinigt werden.



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