Auch im Juli wird es in der Villa Wippermann nicht langweilig. Waschbär Willi wagt sich aufs Pferd. Eine Kunstausstellung lädt zum Abkühlen ein und die nächste Präsentation ist schon in Vorbereitung.
Cool-Down mit "Blaupausen"
Im warmen Sommermonat Juli bietet die Ausstellung „Blaupausen" zumindest eine visuelle und akustische Abkühlung für die Besucher. "Wir laden ein zum Cool-Down", beschreibt Ausstellungsleiterin Jana Eilhardt den Eindruck, der sich den Besuchern beim Eintritt in die Villa vermittelt. "Die blauen Bilder, die durch Färbung von Stoffbahnen mit dem Wasser der Hälver und blauer Farbe entstanden sind, vermitteln ein Gefühl von Kühle. Dazu kommt noch die Klanginstallation, die durch die in Hälverwasser aufgehängten Elektroden entsteht. Die sphärischen Klänge unterstützen den Effekt noch", erklärt sie.
Die aktuelle Ausstellung „Blaupausen Anno Weihs" läuft noch bis zum 20. September.
Waschbär Willi und die Ponys
Einen besonderen Höhepunkt bieten Willi und Michaela vom Brocke am 7. und 8. Juli, jeweils um 16 Uhr, zu ihrer Kamishibai-Lesung. In der Geschichte „Ronny das Pony und Gerd das Pferd" von Kai Lüftner, illustriert von Wiebke Rauers, geht es darum, zu zeigen, dass es keine Größe braucht, um ein Held zu sein. Davon, wie toll Ponys sind, können sich die Kinder nach der Lesung selbst überzeugen. Denn diesmal wird im Anschluss nicht gebastelt, sondern die Kinder können echte kleine Pferde auf dem Rasen der Villa Wippermann bestaunen. Veronik Janek-Waldhoff vom Ponyhof Carthausen kommt mit Helfern und ihren Ponys zur Villa Wippermann.
„250 Jahre Kirchturm – Eine Reise durch 1200 Jahre Geschichte
Während alle anderen Veranstaltungen im Juli Sommerpause machen, wird in der ersten Etage des Heimatmuseums eine neue Ausstellung vorbereitet. Sie nimmt die Besucher mit auf eine spannende Zeitreise durch mehr als 1200 Jahre Orts- und Kirchengeschichte. Pünktlich zum 250. Jubiläum des Kirchturms der St.-Nicolai-Kirche widmet sie sich der langen Geschichte des Sternbergs, auf dem vermutlich bereits um das Jahr 800 die erste Holzkirche entstand.
Ein eigens produziertes Hörspiel lässt historische Ereignisse und Menschen lebendig werden und erzählt von heiligen Hainen, mittelalterlichen Kirchen, Kriegszeiten und dem Neubau des heutigen Turmes im 18. Jahrhundert. Darüber hinaus eröffnet die Ausstellung ungewöhnliche Einblicke in die Architektur des Kirchturms. Modelle, Fotos und historische Dokumente zeigen Bereiche, die den meisten Besuchern sonst verborgen bleiben – vom Turmhelm bis zur Glockenstube.
"So verbindet die Ausstellung Heimatgeschichte, Baugeschichte und spannende Geschichten zu einem lebendigen Erlebnis rund um eines der bekanntesten Wahrzeichen Halvers", heißt es in der Ankündigung.






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