Ein Jahr lang in Afrika oder Lateinamerika leben, mit Kindern und Jugendlichen arbeiten und dabei eine ganz neue Kultur kennenlernen: Das ermöglicht das Freiwilligenprogramm „Seitenwechsel“ des Bistums Essen. Bewerbungen für die Ausreise im August 2027 sind noch bis Ende November möglich.

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Ein Jahr in Afrika oder Lateinamerika leben, in der Kinder- und Jugendarbeit mithelfen und dabei eine andere Kultur kennenlernen: Das Bistum Essen bietet jungen Menschen mit dem Programm „Seitenwechsel" die Möglichkeit zu einem Freiwilligendienst im Ausland.

Zur Vorbereitung auf die Bewerbung für dieses Programm bietet das Seitenwechsel-Team am Donnerstag, 15. Oktober, und am Mittwoch, 4. November, jeweils um 20 Uhr zwei digitale Info-Abende an. Dabei geht es um das Programm, mögliche Einsatzstellen und das Bewerbungsverfahren. Interessierte erhalten den Link zu den Veranstaltungen und weitere Informationen via E-Mail an [email protected]. Wer eine Ausreise im August 2027 plant, kann sich noch bis Ende November anmelden.

Einsatz in Kinder- und Jugendeinrichtungen

Das Bistum Essen entsendet im Rahmen des entwicklungspolitischen Förderprogramms „weltwärts“ jedes Jahr bis zu zehn junge Menschen in verschiedene Projekte in Afrika und Lateinamerika. Mögliche Einsatzländer sind unter anderem Tansania, Costa Rica, Panama und Peru.

Vor Ort arbeiten die Freiwilligen überwiegend in der Kinder- und Jugendarbeit – beispielsweise an Schulen, in Kinderheimen oder vergleichbaren Einrichtungen. Der zwölfmonatige Dienst bietet dabei nicht nur die Möglichkeit, sich sozial zu engagieren, sondern auch das Leben und den Alltag im jeweiligen Gastland kennenzulernen.

Bewerben können sich junge Menschen, die bei der Ausreise im August 2027 mindestens 18 und höchstens 28 Jahre alt sind.

Keine Kosten für den Freiwilligendienst

Der Freiwilligendienst wird über das „weltwärts“-Programm finanziell gefördert. Gemeinsam mit der Unterstützung des Bistums Essen ermöglicht dies den Teilnehmenden, den Dienst ohne Eigenanteil zu absolvieren. Unter anderem werden Kosten für Flüge, Unterkunft, Seminare vor Ort und Versicherungen übernommen. Nur die Reisekosten zu den Vor- und Nachbereitungsseminaren innerhalb Deutschlands sowie Visakosten von bis zu 200 Euro müssen von den Teilnehmern selbst bezahlt werden.

Alle Informationen zum Bewerbungsverfahren und zu den Einsatzstellen gibt es auch online. Fragen beantwortet zudem Eva Rausche, Referentin für Weltkirche und Mission, unter der Telefonnummer 0201 - 22 04 409 oder via E-Mail an [email protected].