Die AOK NordWest warnt vor einer zunehmenden Ausbreitung der hochallergenen Beifuß-Ambrosie. Begünstigt durch den Klimawandel kann sich die wärmeliebende Pflanze auch im Märkischen Kreis verstärkt ausbreiten – etwa an Straßenrändern, auf Brachflächen, Baustellen, Äckern oder in Gärten.
Die Pollen der Beifuß-Ambrosie gelten als besonders allergen. Bereits geringe Mengen können Beschwerden wie Heuschnupfen, gerötete und tränende Augen oder allergisches Asthma auslösen. Nach Angaben der AOK ist die allergene Wirkung der Ambrosia-Pollen laut Umweltbundesamt etwa fünfmal stärker als die von Gräserpollen.
Zudem verlängert der Klimawandel die Pollensaison. Während viele Pflanzen bereits im Frühjahr blühen, beginnt die Ambrosia erst im Juli und kann bis zum ersten Frost Pollen freisetzen.
Die Pflanze ähnelt dem Gemeinen Beifuß und wird deshalb häufig übersehen. Wer Ambrosia im Garten entdeckt, sollte sie möglichst vor der Blüte mit Handschuhen samt Wurzel entfernen und über den Hausmüll entsorgen. Blüht die Pflanze bereits, empfiehlt sich zusätzlich das Tragen einer Feinstaubmaske.
Funde können unter anderem über die Plattform ambrosiascout.de gemeldet werden. Weitere Informationen zum Thema Pollenallergie bietet die AOK auf ihrer Internetseite an.








