Mit dem Theaterstück "Anne, Tore - sind wir stark!" hat der TuS Grünenbaum den Auftakt gesetzt für ein Kinder- und Jugendschutzkonzept. 39 Kinder und ebenso viele Eltern beteiligten sich am „Rollout“ mit dem eigens entwickelten Stück und einem anschließenden Workshop.
„Wo darf mich jemand berühren?“ „Was ist übergriffig?“ „Wie gehen wir miteinander um?“ Um diese und weitere Fragen ging es bei der Veranstaltung des Vereins vom Kreisch, der 15 Jungen- und Mädchenmannschaften im Spielbetrieb gemeldet hat.
Mit Karten in rot, gelb und grün bewerteten die jungen Sportler aus den E-Jugend-Mannschaften Situationen, wo der Umgang untereinander oder mit Erwachsenen als kritisch, vielleicht fragwürdig oder okay gesehen wurde. Genau auf diese Altersgruppe war auch der Projektauftakt zugeschnitten.
Es gab und gebe keinen Anlass zur Hysterie, so Tom Herberg stellvertretend für die Projektgruppe mit Marie Rademacher, Yvonne Grün, Alexander Volkenrath, Christopher Nolan und Stefan Westermann. „Wir wollen, dass es dir im Verein gut geht und du dich da wohl fühlst.“ So habe man es den Kindern vermitteln wollen und offenbar auch können. Das scheint hängengeblieben zu sein. „Mein Körper gehört mir“, sagte eines der Kinder am folgenden Spielwochenende auf Nachfrage.
Nächste Zielgruppe im Rahmen des Konzepts werden ältere Jahrgänge und auch die Trainer der Mannschaften sein. Ziel ist bis zum Ende des Jahres der Beitritt zum Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter und interpersoneller Gewalt im Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.
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