Der Feuerwehr- und Katastrophenschutzausschuss der Gemeinde Herscheid hat sich am Montag, 9. März, mit einem Bauvorhaben des Fördervereins der Löschgruppe Rärin, Die Berglöwen, beschäftigt. Die Räriner möchten einen Unterstand für den vereinseigenen Toilettenwagen sowie eine Überdachung des Grillplatzes am Feuerwehrgerätehaus bauen.
Der Förderverein verfügt über einen neuwertigen Toilettenwagen, der sowohl bei Veranstaltungen der Löschgruppe eingesetzt als auch vermietet wird. Der Anhänger wird derzeit unmittelbar neben dem Feuerwehrgerätehaus abgestellt. Um den Toilettenwagen vor Witterungseinflüssen zu schützen, möchte der Förderverein einen Carport errichten. Die Finanzierung soll durch Eigenmittel und Spenden erfolgen, die Bauausführung durch ein fachlich geeignetes Unternehmen.
Als Standort ist die Südseite des Feuerwehrgerätehauses vorgesehen. Dort befindet sich bereits eine Fertiggarage, an die der geplante Unterstand angebaut werden soll. Darüber hinaus soll auf der Terrasse des Feuerwehrgerätehauses auch der dort vorhandene Grillplatz überdacht werden. Beide Bauwerke sollen an die bestehende Garage anschließen.
Die Erschließung des Unterstandes soll über die bereits vorhandene geschotterte Fläche neben dem Feuerwehrgerätehaus erfolgen, sodass keine zusätzlichen Maßnahmen erforderlich sind. Für die neu entstehenden Anlagen übernimmt der Förderverein vollständig die Verantwortung.
Ausschussmitglieder und Vertreter der Gemeindeverwaltung verschafften sich vor Ort einen Eindruck von den Gegebenheiten. Bei der anschließenden Beratung im Bürgersaal wurden verschiedene Punkte zum geplanten Bauvorhaben angesprochen, die vor einer endgültigen Antragstellung noch näher geprüft werden sollen. Insbesondere Fragen zur möglichen Flächenversiegelung sowie zur Abwasserbeseitigung standen dabei im Blickpunkt.
Ausschussvorsitzender Alexander Zuchowski (FDP) schlug daraufhin vor, zunächst eine Bauvoranfrage bei der Baugenehmigungsbehörde des Märkischen Kreises zu stellen. Auf diese Weise sollen offene Fragen mit der Genehmigungsbehörde geklärt werden, bevor ein formeller Bauantrag eingereicht wird. Der Feuerwehr- und Katastrophenschutzausschuss folgte diesem Vorschlag.









