Ein mutmaßlich stark alkoholisierter 50-jähriger Lüdenscheider hat am Donnerstagnachmittag, 17. September, auf der Königsberger Straße einen Verkehrsunfall verursacht, versuchte anschließend zu flüchten und griff Polizeibeamte an.
Gegen 17 Uhr geriet der 50-Jährige mit seinem Honda in Höhe der Hausnummer 11 in den Gegenverkehr und kollidierte mit dem Opel Corsa einer 57-jährigen Lüdenscheiderin. Durch den Aufprall schleuderte der Honda in zwei geparkte Autos. Umherfliegende Fahrzeugteile beschädigten zudem einen fünften Wagen.
Der Unfallverursacher und die 57-Jährige erlitten leichte Verletzungen. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 40.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Flucht aus dem Rettungswagen
Der 50-Jährige kam anschließend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Während der Fahrt wurde er nach Angaben der Polizei zunehmend aggressiv. Er zwang den Fahrer des Rettungswagens schließlich zum Anhalten, stieg aus und versuchte zu flüchten.
Polizisten konnten ihn kurze Zeit später stellen. Dabei leistete der Mann erheblichen Widerstand und verletzte einen Beamten leicht. Die Fahrt ins Krankenhaus setzte er anschließend gefesselt fort. Dort entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe.
Die Polizei ermittelt gegen den Lüdenscheider nun unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung.







