Der erste Schultag nach den Osterferien beginnt – doch die Gedanken sind woanders. Für zwölf Schülerinnen und Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums rückt der Unterricht erst einmal in den Hintergrund. Ihre Konzentration liegt auf dem kommenden Wochenende: Vom 17. bis 19. April tritt ihr Team „tASG force“ beim D-A-CH-Finale der First Lego League in Leipzig an.

Die Robotik-AG des Gymnasiums hat sich über Jahre hinweg einen Namen gemacht. Regelmäßig erreicht das Team Podestplätze bei Regionalwettbewerben. In diesem Jahr gelang in Paderborn der Gesamtsieg – ein wichtiger Schritt auf dem Weg in die nächste Runde.

Beim Regionalfinale in Paderborn belegten die Plettenberger Schüler den ersten Platz.
Foto: Albert-Schweitzer-Gymnasium

Beim Finalturnier in Aachen trafen die besten Teams der Regionen aufeinander. Drei Startplätze für das Mitteleuropafinale waren zu vergeben. Das Robot-Game verlief für die Plettenberger nicht optimal. Dennoch überzeugten sie in den Kategorien Forschung und Roboterdesign. In der Kategorie Grundwerte sicherte sich das Team den Sieg.

Als die Gesamtwertung verkündet wird, steigt die Spannung. Dann die Gewissheit: Platz drei. Jubel bricht aus. Mit der Urkunde in der Hand steht fest – das Team fährt nach Leipzig.

Seitdem arbeitet „tASG force“ an den letzten Details. Zum Team gehören zwei Ehemalige als Coaches sowie die Lehrer Bastian Rinke und Miguel Maiworm. Insgesamt 25 Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz treten beim Finale an. Bewertet werden sie in mehreren Disziplinen, darunter Robot-Game, Forschung und Roboterdesign.

Das Team „tASG force“ bilden: Noura Habiballah, Tim Schubert, Mattis Nitschke, Luis Guski, Tjelle Klaas, Mika Knoche, Frederick Werda, Tom Midderhoff, Nike Midderhoff, Julius Six, Kassian Schöttler, Philipp Orlowski, die Coaches Linus Bittner und Franzsika Brehme sowie die Lehrkräfte Miguel Maiworm und Bastian Rinke (nicht auf dem Foto).
Foto: Schlütter

Die Aufgabenstellung führt in die Archäologie. Das Team aus Plettenberg entwickelt eine Lösung, die Drohnentechnik und 3D-Modellierung kombiniert. Die Präsentation erfolgt als Rollenspiel. Zwei Teammitglieder übernehmen die Rolle von Forschern in Südamerika.

Für das Team ist es die zweite Teilnahme an einem D-A-CH-Finale. Bereits 2024 sammelten sie in Davos Erfahrung, blieben jedoch ohne Spitzenplatzierung. Die Konkurrenz ist erneut stark. Doch die Schülerinnen und Schüler treten selbstbewusst an – mit dem klaren Ziel, sich weiter zu verbessern. Unterstützt werden sie dabei von der Firma Novelis als Sponsor und dem Förderverein des ASG.