Ennepetal. Wie leicht lassen sich Fenster und Türen aufhebeln? Und welche Maßnahmen schützen das eigene Zuhause vor Einbrechern? Mit diesen Fragen haben sich 20 Seniorinnen und Senioren am Mittwoch, 21. Oktober, bei der Polizei des Ennepe-Ruhr-Kreises beschäftigt.

Fenster selbst aufhebeln

In Zusammenarbeit mit dem Seniorenbüro Schwelm besuchten sie die Ausstellung der Kriminalprävention im Zentralgebäude an der Strückerberger Straße 32. Bei einem Vortrag informierte die Kriminalprävention über Möglichkeiten, Einbrüche zu verhindern. Anschließend konnten sich die Teilnehmer in der Ausstellung selbst ein Bild von typischen Schwachstellen machen.

Besonders anschaulich wurde es beim praktischen Versuch: Die Senioren durften ein Fenster selbst aufhebeln und erleben, wie schnell ein ungesichertes Fenster nachgeben kann. „Neben solchen Vorführungen zeigt die Ausstellung verschiedene Präventionsmaterialien und Sicherheitstechnik für das eigene Zuhause“, erklärt die Polizei. Gerade in der dunklen Jahreszeit lohne es sich, Fenster, Türen und andere mögliche Einstiegsstellen genauer unter die Lupe zu nehmen.

Beratung nach Terminvereinbarung

Die Polizei bietet die Ausstellung allen Interessierten an. Wer sich über Einbruchschutz informieren und individuelle Tipps für die eigenen vier Wände erhalten möchte, muss lediglich vorab einen Termin mit Kriminalhauptkommissarin Kirsten Gehrisch vereinbaren. Sie erläutert die Exponate und gibt Hinweise, wie sich das Zuhause besser schützen lässt.

Kontakt: Kirsten Gehrisch, Telefon: 02333/9166-9212, E-Mail: [email protected].