Seit mehr als 30 Jahren gehört das Erntedankfest zum Dorfleben in Wiblingwerde. Auch am Sonntag, 27. September, kamen zahlreiche Besucher auf dem Schulhof der Grundschule zusammen. Eingeladen waren nicht nur die Wiblingwerder, sondern auch Gäste aus den umliegenden Orten.
Gemeinsam mit der angrenzenden Kirche richtete der Heimat- und Verkehrsverein traditionell das Erntedankfest aus. Nach dem Gottesdienst trugen die Teilnehmer die Erntekrone aus der Kirche zum Kornspeicher an der Heimatstube. Dort stellten sie sie für alle Gäste sichtbar auf.
Nach der Corona-Zwangspause findet das über die Dorfgrenzen hinaus bekannte Fest nach Angaben des Vereins wieder zu seiner früheren Größe zurück. Rund 300 bis 400 Besucher kamen in diesem Jahr zwischen 11 und 18 Uhr auf dem Gelände zusammen. Für die Verpflegung war mit Waffeln, Currywurst, Bratwurst und Reibekuchen sowie Bier und Softdrinks gesorgt.
Heimat soll erlebbar bleiben
Neben dem Dank für ein ertragreiches landwirtschaftliches Jahr möchte der Verein den Menschen im Dorf vor der bevorstehenden dunklen Jahreszeit noch einmal die Möglichkeit geben, gemeinsam unter freiem Himmel zu feiern. Im Mittelpunkt stand dabei vor allem das gesellige Beisammensein. Laut Veranstaltern soll Heimat auf diese Weise für die Menschen im Dorf erlebbar und greifbar bleiben.
Im Rahmen des Erntedankfestes konnte auch die im vergangenen Jahr renovierte und neu eingerichtete Heimatstube besichtigt werden. Der Kornspeicher öffnete ebenfalls seine Türen; zu sehen gab's eine Fotoausstellung. Im Untergeschoss konnten Besucher zudem eine alte Schuhwerkstatt mit historischen Maschinen und Werkzeugen kennenlernen.
Zukünftig soll die Heimatstube auch außerhalb solcher Veranstaltungen im Rahmen von Führungen für Gäste geöffnet werden. Wann genau das möglich sein wird, steht derzeit noch nicht fest.
Angebote für Jung und Alt
Auch für die jüngsten Besucher gab es verschiedene Angebote. Das Jugendzentrum "Die Kurve" aus Nachrodt hatte eine Buttonmaschine aufgebaut. Darüber hinaus konnten die Kinder sich beim Kartoffeldruck und in einer Bastelecke beschäftigen.
Die Strickgruppe des Heimat- und Verkehrsvereins präsentierte sich mit einem eigenen Stand und warb um weitere Mitglieder, die Freude am Stricken haben. Auch Honigprodukte wurden angeboten. Der Heimat- und Verkehrsverein freut sich darüber hinaus über neue Mitglieder, die sich für ihre Heimat interessieren und das Vereinsleben aktiv mitgestalten möchten.












