„Urban Glow“ bringt während der Nacht der Kultur am 10. Oktober einen Hauch von Lichtrouten in die Stadt. An insgesamt sieben Standorten sind die Ergebnisse zu sehen, die Lüdenscheider Schülerinnen und Schüler in acht Workshops erarbeitet haben. Der Lüdenscheider Lichtkünstler Tom Groll ist Kurator der Neuauflage dieses Projekts, das bereits bei der Nacht der Kultur 2025 das Publikum begeisterte.
„Urban Glow“ bringt in diesem Jahr während der Nacht der Kultur am 10. Oktober wieder einen Hauch von Lichtrouten in die Stadt. An insgesamt sieben Standorten sind die Ergebnisse zu sehen, die Lüdenscheider Schülerinnen und Schüler in acht Workshops erarbeitet haben. Der Lüdenscheider Lichtkünstler Tom Groll ist Kurator der Neuauflage dieses Projekts, das bereits bei der Nacht der Kultur 2025 das Publikum begeisterte.
Zwei dieser Workshops sind bereits abgeschlossen. In Zusammenarbeit mit den ERCO-Lichtdesignern Matthes Boeser und Thomas Schielke haben Schülerinnen und Schüler des Bergstadt-Gymnasiums ein Beleuchtungskonzept für den Pump Track im Kulturhausgarten entwickelt. Skater und Biker können am 10. Oktober ein völlig neues Fahrgefühl erleben.
Im zweiten Workshop entwickelten Jugendliche aus der Einrichtung St. Josef zusammen mit Linus Wortmann und Alexandra Bacevic den „Magischen Dachboden“ im historischen Gebäude der Alten Post. Ein zweiter Workshop zum gleichen Thema folgt. Dann werden Kinder und Jugendliche aus der Schule Höh mit Mirko Wohlfahrt und Jan Schulte weitere Installationen für den „Magischen Dachboden“ entwerfen.
Förderung im Rahmen der IHK-Altstadt
„Urban Glow“ ist wie 2025 ein partizipatives, im Kollektiv mit verschiedenen Künstlern erarbeitetes Vorhaben der Stadt Lüdenscheid, gefördert im Rahmen des IHK-Altstadt. Inhaltlich unterstützt wird das Projekt vom Lüdenscheider Unternehmen ERCO und der Lüdenscheider Stadtmarketing GmbH. Der Ursprung des Vorhabens geht auf das Projekt „LICHTROUTEN“ aus dem Jahr 2002 zurück, ein Ankerprojekt des Konzeptes „Lüdenscheid - Stadt des Lichts“.
Licht zum Sehen, Hinsehen und Ansehen: Das sind die drei grundsätzlichen Beleuchtungsarten einer vom amerikanischen Lichtplaner Richard Kelly entwickelten wahrnehmungsorientierten Lichtplanung. Mit dieser Grammatik des Lichts machte ERCO-Lichtdesigner Matthes Boeser die Schülerinnen des Bergstadt-Gymnasiums im Workshop vertraut.
Lichtszenarien im Mock-up-Raum
Im sogenannten „Mock-up“-Raum, einem von mehreren Präsentationsräumen der Lichtfabrik ERCO, zeigte er den Jugendlichen, wie das Erscheinungsbild einer menschenähnlichen Skulptur durch verschiedene Lichtszenarien verändert werden kann. Auf dieser Grundlage zeichneten die Schülerinnen Entwürfe für das Beleuchtungskonzept des Pump Track, besprachen sie mit Matthes Boeser und Thoms Schielke. Anschließend wurden die Pläne verfeinert und zu einem Gesamtentwurf zusammengefügt.
Weitere Standorte des „Urban Glow“-Projekts:
Gemeindehaus der Erlöserkirche (Karoline Ketelhake und Jugendliche der Gesamtschule)
Erlöserkirche und Gemeindehaus (Ingo Wendt und Jugendliche der Hauptschule)
Strodel & Jäger (Vera Vorneweg und Moritz Ellerich mit Jugendlichen des Zeppelin-Gymnasiums und des Geschwister-Scholl-Gymnasiums)
Strodel & Jäger (Kuno Seltmann mit Schülerinnen und Schülern der Theodor-Heuss-Realschule)
Projektionen auf der Wilhelmstraße (Tom Groll mit Jugendlichen des Bergstadt-Gymnasiums)
Ab 22 Uhr wird der Abschluss von „Urban Glow gefeiert. In der Bar Lönneberga legen die DJs Persian Empire und Interplay auf.









