Vier Musiker aus vier Ländern, zusammen ein Ensemble aus einem Guss, So präsentierte sich das Feuerbach-Quartett am Samstagabend, 28. Februar, in der Aula des Evangelischen Gymnasiums in Meinerzhagen.
Mit dem Quartett bot der Verein für Kommunikation und Kultur (KUK) den Besuchern Kammermusik auf ganz andere Art. Mit „Legends“ sind die vier Musiker, die ihre Instrumente schon im Kindesalter erlernt haben, seit März 2024 auf Tour. Ausgewählt und selbst arrangiert haben sie Stücke, die sie für legendär halten, allesamt selbst, wie Max Eisinger (Violine) eingangs erläuterte. Da fließen Melodien von Bob Dylan und Mozarts „Requiem“ ineinander. Die Ouvertüre von Rossinis „Wilhelm Tell“ trifft auf Michael Jacksons „Smooth Criminal“. In Amy Winehouse eher ruhiges „Back to Black“ flechten die vier Streicher etwas Jazz ein. Klassik und Pop verschmelzen zu neuen Klangwelten. „Auf das Genre haben wir nicht geachtet“, so Eisinger.
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Immer wieder stehen sich Jamila Musayeva und Max Eisinger mit ihren Geigen gegenüber, ein Dialog mit Instrumenten. Fein getaktet, präzise Einsätze, gut abgestimmt, perfektes Timing auch im Zusammenspiel mit Eugen Hubert (Bratsche) und Lukas Kroczek am Violoncello.
90 Besucher waren angetan
„Eine schöne Woche haben wir hinter uns. Ein schönes Konzert haben wir vor uns“, begrüßte KUK-Vorsitzender Rolf Muck die Besucher eingangs. Er hatte nicht zuviel versprochen. Die 90 Besucher, es hätten gerne mehr sein dürfen, waren angetan von der Spielfreude, der Präzision, dem handwerklichen Können der Kammermusiker, die sich so gar nicht an Genre-Grenzen hielten. Der Applaus, auch zwischendurch, zeigte das deutlich.










