Ein Lüdenscheider bestellte vor rund zwei Wochen eine Bohrmaschine im Internet und zahlte mehrere hundert Euro per Vorkasse. Jetzt ist klar: Der Store im Netz war ein Fake-Shop.

Überregionale Nachrichten

Da die Ware bis heute nicht angekommen ist, erstattete das Opfer am Dienstag, 5. Mai, Anzeige wegen Betruges. Anlässlich dieses Vorfalles gibt die Polizei Tipps, um verdächtige Angebote im Netz frühzeitig zu erkennen:

  • Angebote, die zu gut scheinen, um wahr zu sein, sind es meistens auch nicht.
  • Fake-Shops bieten oft viele Optionen (wie PayPal oder Kreditkarte) an, am Ende des Bestellvorgangs bleibt jedoch meist nur Vorkasse per Überweisung übrig.
  • Ein seriöser Shop benötigt ein vollständiges Impressum mit Anschrift, Vertretungsberechtigtem, E-Mail und Handelsregistereintrag.
  • Betrüger können Logos von Siegeln wie "Trusted Shops" ohne Weiteres kopieren.
  • Fakeshop-Finder wie der der Verbraucherzentrale können helfen, um solche zu entlarven.

Die Polizei appelliert an alle Opfer, die Scham abzulegen und Vorfälle zur Anzeige zu bringen. Weitere Tipps zu zahlreichen kriminalpolizeilichen Themen finden Sie auch auf der neuen Präventionsseite der Polizei NRW.