Verschiedene Cover von der Schulband "Höhenflug", ein Stuhltanz der "Zebras und Pinguine", Auftritte der "Thin Whistle“-Gruppe, des Zauberers "Magic Leon" und der Mädchen-Tanz-AG, dazu zahlreiche Wortbeiträge, unter anderem von Landrat Ralf Schwarzkopf: Der Festakt zum 50. Jubiläum der Schule an der Höh bot am Dienstag, 5. Mai, ein buntes Programm für alle Gäste.

Der Festakt zum 50 jährigem Jubiläum

Passend zum Tag der Inklusion öffnete die Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Förderung am Dienstag, vorbereitend auf das Schulfest am Samstag, 9. Mai, ihre Türen — und bot von 11 bis 14 Uhr ein buntes Programm.

Für die erste Hälfte hatten einige Schülerinnen und Schüler Auftritte vorbereitet. So zeigten die "Zebras und Pinguine" einen Stuhltanz, die Klasse O2 spielte Lieder auf der "Thin Whistle" und die Mädchen-Tanz-AG führte einen Tanz zu dem Song "Gute Laune" auf. Nicht zu vergessen die schuleigene Band "Höhenflug", die das Programm mit Coversongs begleitete.

Nach einer kurzen Pause ging es ohne die Schüler weiter: Es folgten Redebeiträge von Landrat Ralf Schwarzkopf, Marco Müller, Dezernent für Förderschulen bei der Bezirksregierung, Schulleiter Sven Häsemeyer, Thomas Cordt vom Johanneswerk, Fördervereinsvorsitzendem Stefan Grefe und Schulpflegschaftsvorsitzendem Andreas Lyra.

Abschließend klang der Festakt bei einem gemeinsamen Buffet und ausgiebigem Austausch aus.

Weit mehr als nur ein Gebäude: Die Schule an der Höh

Mit dem zweiten Teil des Programms startete nicht nur der "schülerlose", sondern auch der emotionale Teil. Die Redner hatten zwar verschiedene Reden vorbereitet, doch bei einer Sache waren sich alle einig: Die Schule an der Höh sei ein ganz besonderer Ort.

Landrat Ralf Schwarzkopf hob vor allem die Wichtigkeit der Schule und ihres Konzeptes hervor: "Hier wird den Kindern die bestmögliche Vorbereitung auf ein möglichst selbstbestimmtes Leben geboten, was Förderschulen wie die Schule an der Höh unverzichtbar macht."

Dezernent Müller schloss sich den Worten des amtierenden Landrates an: „Dieser Ort ist weit mehr als nur ein Gebäude", betonte er. Die Schule biete einen Raum, in dem Menschen "gesehen" werden — mit ihren Stärken, ihren Schwächen und ihrer ganz eigenen Persönlichkeit. Sie sei ein Raum für Entwicklung.

Schulleiter Sven Häsemeyer schwelgte in seiner Rede in alten Erinnerungen. Er erzählte von den Anfängen der Schule — und wie weit sie nun gekommen sei: Von einem Hauptgebäude mit wenigen Schülern und Mitarbeitern zu bald zwei Schulgebäuden inklusive Anbau mit 319 Schülern in 25 Klassen und fast 100 Mitarbeitern.

Häsemyer lobte vor allem seine Kollegen: "Ihr macht das Unmögliche möglich. Hier wird das erste Mal die Jacke selbständig zumachen wie eine Weltmeisterschaft gefeiert." Stolz erzählte er von Motivationscoaches über Tränentrockner, IT-Experten in Sachen Kommunikationshilfen bis hin zu "am Ende des Tages mit Glitzer und Kleber dekoriert sein": Seine Mitarbeiter seien jeden Tag mit vollem Herzblut dabei.