Der Hauptausschuss der Gemeinde soll am Montag, 23. Februar, in seiner öffentlichen Sitzung den Weg dafür freimachen, dass auch 2026 der Heimat-Preis ausgelobt wird.
Im Rahmen eines Landesförderprogrammes hat die Gemeinde bereits sieben Jahre in Folge den Heimat-Preis zur Würdigung des lokalen Engagements der vielen Ehrenamtlichen in Herscheid vergeben — so heißt es in der Vorlage für den Ausschuss. Auch 2026 kann der Wettbewerb ausgelobt und weiteres ehrenamtliches Engagement honoriert werden.
Einen expliziten Schwerpunkt für die Einreichung von Wettbewerbsbeiträgen gibt das Land auch 2026 nicht vor, deshalb schlägt die Gemeindeverwaltung dem Hauptausschuss vor, es bei den Kriterien zu belassen. Diese sind:
„Eingereicht wird ein besonderer Beitrag
• zur öffentlichen Sichtbarmachung von Informationen über die Geschichte und das kulturelle Erbe,
• zur Erhaltung von Traditionen, zur Brauchtumspflege und zur Erhaltung, Bewahrung und Stärkung des lokalen und regionalen Erbes,
• zur Attraktivitätssteigerung öffentlicher oder öffentlich zugänglicher Plätze und Orte,
• zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes und zur Verwurzelung von Menschen,
• zur außerschulischen Aus- und Weiterbildung von Jugendlichen in Bezug auf Orts- und Heimatgeschichte, lokale und regionale Traditionen, Brauchtum oder kulturelles Erbe.“
Eine erneute Bewerbung solle für die Dauer von fünf Jahren ab letztmaligem Preiserhalt ausgeschlossen werden. Die Vorschläge seien ausführlich zu begründen „und möglichst mit konkreten Beispielen, persönlichem Bezug/Motivation zur Einreichung zu belegen“. Eine rein kommerzielle Ausrichtung sei nicht zulässig.
Die Verwaltung schlägt weiter vor, den „Heimat-Preis“ im Jahr 2026 bis zum Ablauf der Förderrichtlinie in 2027 jährlich zu vergeben. Der „Heimat-Preis“ kann in bis zu drei Preiskategorien vergeben werden. Der 1. Platz wird mit 2500 Euro, der zweite Platz mit 1.500 Euro und der dritte Platz mit 1000 Euro dotiert.










