Der voll funktionsfähige Krankenwagen, den der Schalksmühler Uwe Rittinghaus mit Unterstützung eines finnischen Hilfswerks für die Ukraine organisiert hat, ist am Ziel angekommen und kann dort nun eingesetzt werden.
"Ich bin froh, dass der Wagen angekommen ist und jetzt helfen kann", sagt Rittinghaus im Gespräch mit LokalDirekt. Der Transport sei allerdings alles andere als einfach gewesen. Wegen der angespannten Sicherheitslage habe die Fahrt immer wieder unterbrochen werden müssen. "Die Fahrer mussten sehr vorsichtig sein. Es gab unterwegs immer wieder schwere Angriffe", berichtet der Schalksmühler.
Trotz der schwierigen Bedingungen sei der Rettungswagen schließlich wohlbehalten am Bestimmungsort angekommen. Dort werde er nun für den Transport von Verletzten eingesetzt.
Den gebrauchten Krankenwagen hatte Rittinghaus mithilfe einer Spende der finnischen Hilfsorganisation IRR-TV beschafft. Ursprünglich war das Fahrzeug beim Bayerischen Roten Kreuz im Einsatz.
Seit Beginn des russischen Angriffskrieges organisiert Rittinghaus regelmäßig Hilfstransporte in das Kriegsgebiet. Neben Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Spielzeug gehören inzwischen auch Fahrzeuge zu den Hilfsgütern. Erst vor wenigen Tagen war der Rettungswagen gemeinsam mit weitern Spenden auf den Weg gebracht werden.









