Andächtige Stille herrschte am Montag, 13. Juli, in der Bücherei der Primusschule. Einige Schüler der Jahrgangsstufe II nahmen an einem Lesewettbewerb teil. Dabei drehte sich alles um Geschichten aus der Steinzeit.
Die Vorbereitung auf den Wettbewerb, so erklärte Bücherei-Chefin Maria Athanasiadou, sei Gegenstand des Deutschunterrichts gewesen. Aufgabe der Schüler war es, eine eigene Steinzeitgeschichte zu schreiben. Anschließend bekamen sie von Maria Athanasiadou, Teil des multiprofessionellen Teams für Inklusion, einen unbekannten Text aus einem Buch vorgelegt, den sie vorlesen sollten.
Dabei galt es, die Texte nicht nur flüssig, sondern auch in einem angemessenen Tempo und mit der richtigen Betonung vorzulesen. Die Jury bestand aus den Lehrerinnen Desiree Huwald und Sabine Wohlrath.
Von Säbelzahntigern und Zeitreisen
Der Fantasie der Schüler waren, wie sich bei jeder Geschichte aufs Neue herausstellte, keine Grenzen gesetzt. So handelten sie von hungrigen Steinzeitkindern, die sich, bewaffnet mit Speeren, kurzerhand selbst und sehr zum Missfallen ihrer Eltern auf die Jagd begeben. Eine andere Geschichte erzählte von einer Gruppe Schüler, die bei einem Besuch im Naturkundemuseum versehentlich durch ein Portal eine Zeitreise in die Steinzeit antreten und von dort aus einen Weg zurückfinden müssen, eine weitere von einem unerwünschten nächtlichen Besuch eines Säbelzahntigers in der Höhle einer Familie.
Urkunden, Gutscheine und ein Sonderpreis
Milan Kozakiewicz aus der Lerngruppe Neptun gewann den Wettbewerb, auf dem zweiten Platz landete Kilian Germey aus der Lerngruppe Mars, den dritten Platz belegte Lenia Hennings aus der Lerngruppe Jupiter. Die Sieger erhielten Urkunden und Gutscheine.
Über den Sonderpreis, ein Buch, durfte sich außerdem die Lerngruppe Neptun freuen.









