Das Kulturamt der Stadt Breckerfeld lädt am Sonntag, 31. Mai, um 11.30 Uhr zu einem besonderen Veranstaltungsformat ein. Unter dem Titel „Walzer für Nichttänzer – Erzählkonzert im Dreivierteltakt“ präsentieren Pianist Martin Brödemann und Rezitator Thomas Eicher präsentieren ein vielseitiges Panorama der Walzermusik.

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Musikalische Reise durch drei Jahrhunderte

Das Programm verbindet Musik und Erzählkunst und spannt einen Bogen vom 18. bis ins 21. Jahrhundert. Brödemann und Eicher nehmen das Publikum dabei mit auf eine Reise durch die Kulturgeschichte des Walzers, zwischen New York, London, Wien, Paris und St. Petersburg, zwischen ernster und Unterhaltungsmusik, zwischen Tanz- und Konzertwalzern von Schubert, Brahms, Chopin, Puccini, Schostakowitsch, Stolz, Strauss, Lehár und vielen anderen – mit Bravourstücken und bekannten Melodien unterschiedlicher Stilrichtungen und Epochen.

Begleitende Texte liefern historische Hintergründe und Anekdoten. Sie greifen Fragen zur Entwicklung des Walzers auf und beleuchten seine wechselvolle gesellschaftliche Bedeutung – von anfänglicher Skepsis bis hin zur späteren Anerkennung als Kulturgut.

Künstler mit vielfältigem Hintergrund

Martin Brödemann arbeitet als freier Pianist und Organist in Hagen und unterrichtet Klavier an der Hochschule für Musik der Fachhochschule Osnabrück. Seine Ausbildung absolvierte er an der Musikhochschule Köln.

Thomas Eicher lebt in Dortmund und ist seit rund zwei Jahrzehnten in der Kleinkunst tätig. Er arbeitet als Autor, Moderator, Rezitator, Regisseur und Kulturmanager.

Vorverkauf gestartet

Die Veranstalter betonen den besonderen Charakter des Formats. „Das Publikum erwartet eine Symbiose aus Musik und Erzählkunst, die den Walzer aus unterschiedlichen Perspektiven erlebbar macht“, heißt es in der Ankündigung. 

Das Erzählkonzert findet in der Kulturschmiede des Stadt- und Heimatmuseums an der Museumsgasse 3 statt. Karten sind zum Preis von 7,50 Euro im Rathaus, Frankfurter Straße 38, Zimmer 1, erhältlich.