Die Freiwillige Feuerwehr Breckerfeld ist in den vergangenen Tagen gleich zweimal wegen gemeldeter Rauchentwicklungen ausgerückt. In beiden Fällen standen sogenannte Abraumverbrennungen im Zusammenhang mit den Einsätzen.

Am Dienstagabend, 24. März, wurde der Löschzug Breckerfeld gegen 19.41 Uhr per Notruf in den Bereich Sylbach alarmiert. Dort war ein bereits abgebrannter Schlagabraum gemeldet worden, von dem durch auffrischenden Wind Funkenflug ausging. Die Einsatzkräfte zogen das Brandgut auseinander und löschten verbliebene Glutnester gezielt ab. Dadurch konnte verhindert werden, dass sich das Feuer auf die umliegende Vegetation ausbreitet. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde.

Bereits am Samstag, 21. März, hatte es einen ähnlichen Einsatz gegeben. Zwischen Altenbreckerfeld und Boßel war eine unklare Rauchentwicklung gemeldet worden. „Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um eine genehmigte Abraumverbrennung handelte“, so die Feuerwehr, nach deren Angaben alle Auflagen durch den Betreiber eingehalten worden waren, sodass kein Eingreifen erforderlich war.

Häufige Feuer in dieser Jahreszeit

Die Freiwillige Feuerwehr erklärt, dass es insbesondere im Frühjahr vermehrt zu genehmigten Abraumfeuern in Breckerfeld und Umgebung komme. Dabei handle es sich um das genehmigungspflichtige, kontrollierte Verbrennen pflanzlicher Abfälle (Schlagabraum), die bei der Wald- oder Landschaftspflege anfallen, wie Äste, Zweige oder Rinde. 

In diesem Zusammenhang weist die Feuerwehr darauf hin, dass Meldungen über unklare Rauchentwicklungen dennoch sinnvoll sind: „Im Zweifelsfall ist es richtig und wichtig, die Feuerwehr frühzeitig zu alarmieren, um bei einem eventuellen Schadenfeuer rechtzeitig Maßnahmen einleiten zu können.“