Remscheid/Hagen. Ein Polizeieinsatz in Remscheid endete am Mittwochabend, 1. Juli, tödlich. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Wuppertal und der Polizei Hagen hatte ein Mann zwei Mädchen mit Pfefferspray bedroht, ebenso die von Zeugen hinzugerufenen Einsatzkräfte der Polizei. Nach weiteren Angriffen machte ein Beamter von seiner Schusswaffe Gebrauch.
Wie die zuständige Staatsanwaltschaft am Donnerstag, 2. Juli, erklärt, hatten Zeugen am Mittwoch gegen 21.07 Uhr einen Mann gemeldet, der auf der Paulstraße in Remscheid zwei Mädchen mit Pfefferspray bedrohte. Eine Streifenwagenbesatzung habe den Mann wenig später im Nahbereich des Einsatzortes angetroffen. Die Beamten hätten ihn angesprochen, woraufhin der Mann das Pfefferspray in ihre Richtung gesprüht habe und anschließend geflüchtet sei.
Eskalation bei erneutem Aufeinandertreffen
Kurz darauf seien die Einsatzkräfte erneut auf den 42-Jährigen aus Remscheid getroffen. „Die Polizisten setzten ein Distanzelektroimpulsgerät (DEIG) ein, verfehlten den Mann jedoch“, erklärt die Staatsanwaltschaft. In der Folge habe der Mann Werkzeug in Richtung der Einsatzkräfte geworfen. Daraufhin habe ein Polizeibeamter von seiner Schusswaffe Gebrauch gemacht und den Remscheider getroffen. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen sei der 42-Jährige am Einsatzort verstorben.
Ermittlungen durch Hagener Polizei
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum genauen Ablauf und zu den Hintergründen des Geschehens übernommen. Aus Gründen der Neutralität führt das Polizeipräsidium Hagen die Untersuchungen.









