Das Sauerländer Wetter zeigte sich am Mittwoch, 6. Mai, nicht unbedingt von seiner besten Seite - trotzdem strömten zahlreiche Gäste an die Altenaer Straße. Der Anlass war das Richtfest des entstehenden Wohnkomplexes "Wohnen im Obstfeld."
"Hier entsteht nicht einfach nur ein Gebäude, sondern ein Zuhause für viele Menschen", freute sich Bauherr Martin Schröder. Das erklärte Ziel des Projekts sei von Beginn an gewesen, nachhaltige, barrierearme und bezahlbare Wohneinheiten für die Gemeinde zu schaffen.
"Ich danke allen für die tatkräftige Unterstützung, auch seitens des ausführenden Bauunternehmens Verfuß. Die Standortaufbereitung war eine echte Herausforderung, umso mehr freue ich mich, dass wir kaum ein Jahr nach dem ersten Spatenstich heute schon das Richtfest feiern können."
"Ich bin mir sicher, dass die Nachbarschaft an solchen Projekten wächst"
Bürgermeisterin Birgit Tupat war verhindert, wurde jedoch von der Fraktionsvorsitzenden der UWG, Sonja Hammerschmidt, vertreten. Sie fand ebenfalls lobende Worte für das Projekt: "Man sieht regelmäßig, wie sich das Gebäude verändert und in welchem Tempo und mit welcher Zielstrebigkeit hier gearbeitet wird. Hinter so einem Tempo stehen immer Menschen, die nicht nur verwalten, sondern gestalten. Und ich bin mir sicher, dass die Nachbarschaft an Projekten wie diesem hier wächst."
28 Wohnungen entstehen
Entstehen sollen auf dem Gelände zwischen Discounter und Getränkemarkt insgesamt 28 Wohnungen auf drei Etagen. Diese sollen nicht nur nachhaltig und energetisch, sondern auch barrierearm sein. Ein Blick in den Rohbau lässt bereits erste Formen der Wohnungen erahnen. Ausgelegt ist der Neubau für ältere Menschen, denen im Gebäude auch ein Gemeinschaftsraum zur Verfügung stehen wird. Alle Wohnungen werden über einen Balkon verfügen, die Größe der Einheiten bewegt sich zwischen 50 und 80 Quadratmetern.
Einziehen darf nur, wer einen Wohnberechtigungsschein vorlegen kann. Ein solcher steht alleinstehenden Personen mit einem Jahreseinkommen von bis zu 38.011 Euro zu. Für Familien mit bis zu fünf Personen liegt die Einkommensgrenze bei 80.168 Euro. Die Vergabe der Wohnungen soll laut Bauunternehmen in enger Abstimmung mit dem Märkischen Kreis erfolgen.
Bezugsfertig sein sollen die Wohnungen voraussichtlich im Frühjahr des kommenden Jahres.










