Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) hat den neuen Direktor der Autobahn Westfalen, Willi Kolks, zu einem ersten Austausch empfangen. Im Fokus standen die Zukunft der A45, der Umgang mit Gewichtsbeschränkungen an der Talbrücke Brunsbecke sowie zentrale Infrastrukturprojekte in der Region.

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Brunsbecke-Brücke im Blick

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Talbrücke Brunsbecke an der A45. Die Beteiligten diskutierten aktuelle Erkenntnisse zu Überschreitungen der Gewichtsbeschränkungen bis zu 44 Tonnen sowie mögliche zusätzliche Schutzmaßnahmen. Die SIHK betonte, aus Sicht der regionalen Wirtschaft habe oberste Priorität, dass der zulässige Lkw-Verkehr auch künftig die Brücke passieren könne und zusätzliche Verkehrsbeschränkungen vermieden werden. Die Kammer bekräftigte in diesem Zusammenhang ihre Unterstützung für die Maßnahmen der Autobahn GmbH, die dieses Ziel sichern.

Ausbau und Lehren aus der Rahmedetalbrücke

„Die Talbrücke Brunsbecke und die gesamte A45 bleiben für Südwestfalen von herausragender Bedeutung. Unser gemeinsames Ziel muss sein, die Leistungsfähigkeit der regionalen Bundesautobahnen dauerhaft zu sichern, Engpässe frühzeitig zu vermeiden und notwendige Bauprojekte konsequent zu beschleunigen“, betonte Marc Simon, SIHK-Vizepräsident und Vorsitzender des Verkehrsausschusses.

Und so spielte auch die langfristige Entwicklung der A45 und die Fertigstellung der zweiten Hälfte der neuen Rahmedetalbrücke beim Treffen eine zentrale Rolle. Die SIHK machte gegenüber Kolks deutlich, dass die Erfahrungen aus der Vergangenheit genutzt werden müssten, um künftige Brückenerneuerungen sowie den dringend erforderlichen sechsstreifigen Ausbau der A45 weiter zu beschleunigen.

Weitere Themen des Austauschs waren das Westhofener Kreuz, die Planungen für das Autobahnkreuz Wuppertal-Nord sowie ein perspektivischer Lückenschluss der A46 zwischen Hemer und Arnsberg-Neheim.