Der Informatikkurs der Theodor-Heuss-Realschule aus Lüdenscheid verlegt seinen Unterricht ins TUMO-Zentrum. Die Siebtklässler sollen hier im Robotics-Workshop alles über das Thema Hardware und Programmierung lernen. Ziel ist es, nach sieben zweistündigen Sitzungen ein autonom fahrendes Auto zu programmieren.
Der Einstieg in den Workshop fand am Donnerstag, 23. April, statt. Lehrer Ralph Sonnabend freute sich über die Begeisterung seiner Schüler: „Es tut ihnen gut, auch außerhalb der Schule zu lernen“, sagt er. „Das ist anders, intensiver.“ Zuvor haben die Schüler, für die Informatik das selbst gewählte vierte Hauptfach ist, schon mit kleinen Einplatinencomputern gearbeitet. „Aber wir haben viele theoretische Themen. Hier können die Schülerinnen und Schüler etwas eigenständig erarbeiten.“ An diesem ersten Workshoptag blieb es jedoch auch erst einmal theoretisch. Zum Beispiel bei der Frage, wie viel künstliche Intelligenz in einer Alexa, in einem Staubsaugerroboter oder in der Waschmaschine steckt. Oder welche Sensoren dafür verantwortlich sind, dass diese Geräte ihre Funktionen selbstständig ausführen können.
In den kommenden Wochen soll sich dies jedoch ändern: Workshopleiter Jood Jabbooli zeigt den Schülern, wie ein Mikrocontroller und die entsprechenden Sensoren aussehen und funktionieren. Hardware, Sensoren und LED-Leuchten sollen verstanden und programmiert werden, um dann im letzten Schritt ein selbstständig fahrendes Auto, das Farben (für Ampeln) erkennt, zu bauen.








