30 Tourenleiter und Aktive aus dem gesamten Gebiet des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Märkischer Kreis bekamen am Montag, 13. April, einen Einblick in das Meinerzhagener Werk des Fahrradzubehör-Herstellers "Busch + Müller".
Wie es sich für einen Fahrrad-Club gehört, reisten viele Teilnehmer mit dem eigenen Fahrrad aus den unterschiedlichen Orten des Kreises an. Nach der Begrüßung durch die Geschäftsleitung berichtete zunächst Seniorchef Dr. Rainer Müller über die mehr als 100-jährige Firmengeschichte vom Wäsche-Stampfer über erste Zweirad-Produkte bis zum heutigen "Hightech-Fahrradscheinwerfer mit Kurvenlicht-Funktion".
In einem umfassenden Firmenrundgang lernten die Radler dann die zahlreichen Abteilungen kennen, wie etwa die Produktentwicklung, Fertigungsanlagen, Qualitätssicherung und das werkseigene Leuchtenprüffeld. "Beeindruckend fanden die ADFCler, dass einige der aus Bio-Kunststoff gefertigten Lampengehäuse am Ende des Lebenszyklus sogar biologisch abbaubar sind", berichtet Organisator Ralf Schiwotz vom ADFC Lüdenscheid.
Ökologisch wertvolles Gebäude
Eine Photovoltaik-Anlage sowie eine Regenwasseraufbereitung würden laut Schiwotz unterstreichen, dass das Unternehmen auf ökologische Aspekte achte. Selbst eine eigene Platinenfertigung und die Galvanik würden vor Ort in Meinerzhagen erfolgen, ebenso die händische Produktmontage, "um das hohe Qualitätsniveau zu sichern".
"Während der Besichtigung durften die Radler einzelne Bauteile der Scheinwerfer-Produktion mitnehmen, um nach dem Rundgang hieraus selbst ihren eigenen, Scheinwerfer zu bauen", so Schiwotz. Der ADFC danke dem Unternehmen "für diese gelungene Veranstaltung."









