„Gerade jetzt brauchen wir eine neue Wirtschaftspolitik, um unsere Demokratie zu bewahren.“ Das sagt der Buchautor und Wirtschaftsredakteur Alexander Hagelüken. Am 23. März liest er ab 18 Uhr aus seinem Buch „Die Ökonomie des Hasses“ im Begegnungscafé „Navi“ an der Altenaer Straße 3.

Zu diesem Abend laden die Integrationsagentur des Diakonisches Werke, das Lüdenscheider „Bündnis für Demokratie“ und die Volkshochschule Lüdenscheid ein. Der Eintritt ist frei.

Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine Lesung aus dem neusten Buch des renommierten Ökonomen und Journalisten der „Süddeutsche Zeitung“ und ein anschließendes Gespräch mit Alexander Hagelüken.

In seinen Buch schildert Alexander Hagelüken, wie Rechtspopulisten von Donald Trump bis Alice Weidel Wählerinnen und Wähler mit Anti-Politik locken. „Sie agitieren gegen Freihandel, EU, Migrantinnen, demokratische Institutionen und Klimaschutz“, sagt der Autor.

Doch ihre „Ökonomie des Hasses“  zerstöre den Wohlstand und verschlechtere das Leben aller, wie die Welt seit der Wahl von Donald Trump täglich erleben müsse: Handel und Wirtschaft schrumpften drastisch, ohne Migrantinnen und Migranten blieben Alte ungepflegt, ohne Institutionen kollabiere die Demokratie und ohne Klimaschutz der Planet.

 Alexander Hagelüken zeigt an vielen Beispielen und Daten, wie die Rechten Reiche noch reicher machen und die Mehrheit der Gesellschaft leidet. Der globale Aufstieg der Rechten wird bisher vor allem politisch und moralisch diskutiert. Doch: „It’s the economy, stupid!“ Hagelüken, so sein Verlag, schildere eindrücklich und verständlich, wie rechte Politik Wohlstand, Frieden und Freiheit gleichermaßen angreift. Er schlägt neue Wege vor, Wählerinnen und zurückzugewinnen.