Lange stand er auf der Kippe, doch wie schon Konrad Beikircher im kölnischen Grundgesetz feststellte: "Et hätt noch emmer joot jejange" - Es ist bisher noch immer gut gegangen. Zahlreiche Kinder feierten am Samstag, 14. Februar, beim Kinderkarneval des Stadtmarketings.
Aufgrund der Sperrung der Stadthalle zu Umbauarbeiten war lange Zeit nicht klar, ob der Kinderkarneval stattfinden kann. Erst Anfang November konnte das Organisationskomitee rund um Ivonne Adamos und Kristin Becker mit der Arbeit beginnen. "Wir hatten aufgrund des Stadthallen-Umbaus nach einer neuen Location gesucht und anfangs sah es nicht so gut aus", erklärt Becker im Gespräch mit LokalDirekt, warum die Veranstaltung beinahe abgesagt worden wäre.
Trotz der kurzen Vorbereitungszeit konnte das Stadtmarketing ingesamt acht Tanzgarden für die Veranstaltung verpflichten. Neben den Kinder- und Jugendgarden des Valberter Karnevals und der TSV Kierspe folgten auch das Tanzcorps Blau-Weiß-Neye sowie der Ründerother Karnevalsverein der Einladung. Zwischen den Auftritten der einzelnen Tanzgarden lud Musik die Kinder zum Spielen und Toben in der großen Sporthalle ein.
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Während Marienkäfer, Feuerwehrleute, Piraten und Co. die gesamte Turnhalle am Schulzentrum Rothenstein für sich hatten, machten es sich die Eltern und Großeltern auf der Tribüne gemütlich. Neben Kaffee und Kuchen sowie einer Fotobox vom Sozialcafe "Mittendrin" sorgte "Kai's Restaurant" aus Nümbrecht für warme Verpflegung, erklärt Stadtmarketing-Vorsitzender Stefan Thomas. Auch er zeigte sich dankbar, dass die Stadt diese Möglichkeit geschaffen hat, dass die Veranstaltung nicht ausfallen muss.
Denn die Veranstaltung ist beliebt, macht er deutlich. "Innerhalb von wenigen Stunden", so erklärt Thomas, gingen die 600 Karten für die Veranstaltung im Vorverkauf über die Theke. Mit Betreuuern und Tanzgruppe waren über den Tag verteilt insgesamt 800 Gäste beim Kinderkarneval. "Wir sind froh, dass die Leute alle den neuen Ort gefunden haben", ergänze Becker mit einem Augenzwinkern. Die Veranstaltung endete gegen 16.30 Uhr mit einem großen "Bonbonregen", von dem die Kinder auch in den kommenden Tagen noch naschen können.












