Seit einigen Monaten ist im Klinikum Lüdenscheid ein automatisiertes Textil-Managementsystem für die Versorgung der Mitarbeiter mit Berufsbekleidung im Einsatz. Nach der Einführungsphase ziehen das Klinikum und die Wirtschaftsdienste Hellersen GmbH (WIDI) nun eine erste positive Bilanz: Die neuen vollautomatischen Bekleidungsschränke haben sich im Alltag bewährt und sorgen demnach für effizientere Abläufe sowie mehr Flexibilität für die Mitarbeiter.
Kernstück des Systems sind vollautomatische Bekleidungsschränke, die an der zentralen Umkleide des Klinikums installiert wurden. Über diese Schränke können Mitarbeiter ihre benötigte Berufsbekleidung selbstständig entnehmen und nach der Nutzung wieder zurückgeben. Die Identifikation erfolgt über den persönlichen Mitarbeiterausweis, sodass jede Entnahme automatisch erfasst wird. Die Wirtschaftsdienste Hellersen betreiben das System und organisieren die logistische Steuerung der Wäscheversorgung im Klinikum Lüdenscheid.
Erfolgreiche „Generalprobe“ im Alltag
Die ersten Monate nach der Einführung nutzten die Verantwortlichen bewusst als praktische Testphase im laufenden Klinikbetrieb. In dieser Zeit konnten Abläufe erprobt, Einstellungen angepasst und Erfahrungen gesammelt werden. „Die ersten Monate waren für uns eine Art Generalprobe unter realen Bedingungen“, sagt Georgios Schoinas, Geschäftsführer der Wirtschaftsdienste Hellersen. „Dabei hat sich schnell gezeigt, dass das System im Alltag zuverlässig funktioniert und unsere Prozesse deutlich unterstützt. Die Einführung ist aus unserer Sicht sehr erfolgreich verlaufen.“
Das System erfasst automatisch, welche Kleidungsstücke entnommen oder zurückgegeben werden und ordnet diese den jeweiligen Nutzerkonten zu. Dadurch lassen sich Bestände und Nachlieferungen präzise steuern. Gleichzeitig wird verhindert, dass zu viele Kleidungsstücke gleichzeitig im Umlauf sind oder unnötige Engpässe entstehen.
Die Bekleidung steht direkt an der zentralen Umkleide bereit, sodass Mitarbeiter kurze Wege haben und jederzeit Zugriff auf frische Kleidung erhalten. „Durch die digitale Erfassung der Kleidungsbewegungen entsteht eine hohe Transparenz im gesamten Wäschekreislauf“, erklärt Schoinas. „Das erleichtert uns die Planung, reduziert Verluste und sorgt insgesamt für eine effizientere Nutzung der vorhandenen Textilien.“
Mehr Komfort im Arbeitsalltag
„Für unsere Mitarbeitenden bedeutet das System vor allem mehr Komfort und Verlässlichkeit im Arbeitsalltag“, sagt Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken. „Die ersten Monate haben gezeigt, dass die Lösung sehr gut angenommen wird. Die Mitarbeitenden können ihre Arbeitskleidung schnell und unkompliziert über ihren Mitarbeiterausweis entnehmen und finden an der zentralen Umkleide jederzeit passende Kleidung vor.“
Gerade im Krankenhausbetrieb, der rund um die Uhr läuft, sei eine zuverlässige Versorgung mit Berufsbekleidung ein wichtiger Faktor im Arbeitsalltag. „Eine gut organisierte Versorgung mit Berufsbekleidung ist ein kleiner, aber wichtiger Baustein für gute Arbeitsbedingungen“, so Dr. Kehe. „Wenn Abläufe im Hintergrund zuverlässig funktionieren, erleichtert das den Arbeitsalltag unserer Teams spürbar.“









