Mit dem Song „I can see clearly now“ (Ich kann jetzt klar sehen) stimmten Achim Neubert (Gitarre) und Alexandra Middel (Gesang) am Dienstagabend, 15. September, auf das Kneipen-Quiz der „Omas gegen Rechts“ ein. Klarer Kopf und Durchblick waren gefragt bei der 2. Auflage der Fragerunde. Für den Abend im Heim des TuS Meinerzhagen hatten sich 38 Teilnehmer angemeldet.
Acht Teams, fünf Fragen, fünf Runden
In acht Teams, teilweise selbst gewählt, teilweise nach dem Zufallsprinzip an einem Tisch sitzend, waren in fünf Runden jeweils fünf Fragen zu beantworten. Die Palette umfasste Fragen aus den Bereichen Natur, Kultur, Politik, Geografie und Technik. Zu gewinnen gab es „Ruhm und Ehre für jede Gruppe“, machte Birgit Claus eingangs deutlich und: „Schummeln führt zu sofortiger Disqualifikation“.
Gut zwei Stunden wurde geraten, diskutiert, abgewogen. Energie lieferten frische Trauben und Knabberzeug auf den Tischen und kalte Geräte zum Selbstkostenpreis an der Theke. Es war ein Abend, an dem man ins Gespräch kam. Ein Abend auch, an dem Birgit Claus und Freimut Ahrens, die die Veranstaltung gemeinsam mit Britta Schäckermann und Christa Kelsch organisiert hatten, dezent kleine Werbeblöcke für Demokratie und das Anliegen der Omas und Opas gegen rechts einschoben. Das Datum, 15. September, war bewusst gewählt worden. Er gilt seit 2007 als „Internationale Tag der Demokratie“. Diese zarte Pflanze müsse gepflegt werden, mahnten die Organisatoren.
Alle Altersgruppen mit am Tisch
Neben reinen Wissensfragen, etwa welche arabische Zahl dem römischen „XLVI“ entspricht (46) ging es auch um Einschätzungen. So musste etwa anhand eines Scherenschnitts erraten werden, um wessen Profil es ging (J.W. Goethe) oder bei einem Buschstaben-Konglomerat bestimmt werden, welcher Begriff sich dahinter verbirgt (Naturschutz). Punkten konnte auch, wer wusste, welche das tödlichste Tier für Menschen ist (Mücke).
Nach jeder Runde präsentierten Claus oder Ahrens die Lösungen mit ergänzenden Informationen. Und manche fassten sich („Ach, ja.“) an den Kopf oder äußerten leise Zweifel.
Ein amüsanter Abend, der allen sichtlich Spaß gemacht hat und beidem am Ende „alle Gruppen dicht beieinander lagen“, wie Birgit Claus tröstete. Als Trostpreis gab es für den achten Platz der Gruppe „Die rätselhaften Abruzzis“ eine Tafel Schokolade für elf richtige Antworten. Für 21 von 25 möglichen Punkten konnte die Gruppe „Hirden“, eine Kombination aus den Namen der Teilnehmer, einen Gutschein in Empfang nehmen. Spaß hat es allen in der altersgemischten Runde gemacht. Dass die „Omas“ eine Neuauflage fürs nächste Frühjahr in Aussicht stellten, quittierten die Teilnehmer ausnahmslos mit Applaus.










