Gleich 24 auf einen Schlag: So viele Funkgeräte spendete das Hilfswerk des Lions-Clubs Kierspe-Meinerzhagen der Jugendfeuerwehr Kierspe.

Mit den Geräten können die Mitglieder nicht nur das Funken üben, sondern auch bei den Übungen "in Kontakt bleiben". Denn auch eine Jugendfeuerwehrübung zieht sich oft über mehrere hundert Meter, zum Beispiel an der Jubach. Wenn dann mal eben eine Information von einem Ende der Übung zum anderen übermittelt werden muss, kommt es aktuell noch zu Problemen.

Insgesamt besteht die Jugendfeuerwehr Kierspe aus rund 50 aktiven Jugendlichen. Zu viele, als dass jeder ein Funkgerät von den Löschfahrzeugen bekommt. Nun besitzen die Jugendlichen eigene Geräte, truppweise aufgeteilt reichen sie für alle Mitglieder.

Die Jugendfeuerwehr-Funkgeräte sind zwar nicht mit denen der Erwachsenen kompatibel, dafür jedoch deutlich günstiger als die Geräte, die von den aktiven Feuerwehrleuten im Einsatz genutzt werden. Ihnen fehlt unter anderem die Verschlüsselung, die Voraussetzung für die modernen Funkgeräte für Einsatzkräfte ist. Da über die Jugendfeuerwehr-Geräte jedoch keine sensiblen Daten weitergegeben werden, ist der Preisvorteil entscheidend.

"Ehrenamt früh unterstützen"

Auch die Ausbilder können sich bei den Übungen mit den neuen Funkgeräten untereinander absprechen und schneller reagieren. So steigert sich auch die Qualität der Arbeit mit den Jugendlichen. Für Frank Handke ist es wichtig, das lokale Engagement vor Ort zu unterstützen. Ähnlich sieht es Marc Heyder. Er betont: "Wenn man mal so sieht, wie viel Freizeit bei der Feuerwehr draufgeht, das bekommt man ja gar nicht mit." Daher ist es den Lions wichtig, das ehrenamtliche Engagement schon früh zu unterstützen.