Kleine Gartenoase, üppiger Familiengarten oder akkurat gepflegtes Beet: Bei der „Offenen Gartenpforte Ruhrgebiet“ kommt es nicht auf Größe oder Perfektion an. Die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 sucht noch Gartenbesitzer, die ihre grünen Rückzugsorte bereits am 12. und 13. September 2026 für Besucher öffnen möchten.

Private Gärten gesucht

Die „Offene Gartenpforte Ruhrgebiet“ gehört zur Beteiligungsebene „Mein Garten“ der IGA 2027 und soll bereits vor dem eigentlichen Ausstellungsjahr die Vielfalt privater Gärten im Ruhrgebiet sichtbar machen. Da der Ennepe-Ruhr-Kreis Teil der IGA 2027 ist, richtet sich der Aufruf auch an Gartenbesitzer zwischen Breckerfeld und Witten, Hattingen und Herdecke, Sprockhövel und Ennepetal.

Ein Blick über den Gartenzaun

Jeweils von 11 bis 17 Uhr können die Gastgeber an einem oder an beiden Tagen ihre Gärten öffnen. Besucher sollen dabei nicht nur Inspiration für das eigene Grün sammeln, sondern auch mit den Gartenbesitzern ins Gespräch kommen und Erfahrungen austauschen.

Willkommen sind ganz unterschiedliche Gartenformen: vom kleinen Reihenhausgarten über die grüne Stadtoase und den Nutzgarten bis zum Gemeinschafts- oder Kleingarten. Entscheidend sind laut IGA vor allem die Freude am eigenen Garten und die Bereitschaft, diese mit anderen zu teilen.

13.000 Besucher im Juni

Wie groß das Interesse ist, zeigte bereits die erste Runde im Juni dieses Jahres: Mehr als 110 Gärten öffneten damals ihre Tore, rund 13.000 Menschen nutzten die Gelegenheit zum Blick über fremde Gartenzäune. „Die Offene Gartenpforte lebt von den Menschen, die ihre Gärten mit viel Leidenschaft gestalten“, sagt Friederike Faas, Abteilungsleiterin der Mitmachebene „Mein Garten“ — und hofft die auf zahlreiche weitere Gastgeber im September.

Wer seinen Garten am 12. oder 13. September öffnen möchte, kann ihn online unter www.iga2027.ruhr anmelden. Dort veröffentlicht die IGA auch die teilnehmenden Gärten und stellt sie auf einer interaktiven Karte dar.