Wie ein Wirbelwind flitzt Mia über den Spielplatz. Mal klettert sie die Spielgeräte hinauf, dann saust sie die Rutsche hinunter und im nächsten Moment rennt sie schon wieder weiter. Für die Neunjährige war es wohl ein gelungener Ferientag. Denn als Jurorin durfte sie den LokalDirekt-Spielplatz-Check übernehmen und drei Spielplätze in Halver aus Kindersicht auf Herz und Nieren testen.
In den Sommerferien ist in der LokalDirekt-Redaktion etwas weniger los. So war es auch an diesem Dienstagvormittag. Mit dabei ist die neunjährige Mia – denn ihre Mama muss arbeiten. Zunächst beschäftigt sie sich noch eine Weile allein. Doch irgendwann fällt der Satz, den wohl alle Eltern kennen: „Mir ist langweilig."
Kurzerhand entsteht eine Idee: Warum die Zeit nicht für einen kleinen Ausflug nutzen? Statt in der Redaktion zu bleiben, geht es hinaus auf die Spielplätze in Halver. Mia übernimmt den LokalDirekt-Spielplatz-Check und entscheidet aus ihrer ganz eigenen Perspektive, wie viel Spaß die Spielgeräte wirklich machen.
Spielplatz am Rathaus
Bevor es richtig losgeht, muss zunächst geklärt werden, was einen guten Spielplatz aus Sicht der Neunjährigen überhaupt ausmacht. „Ein Klettergerüst, eine Rutsche und eine Seilbahn“, zählt Mia auf. Und was ist mit einer Schaukel? „Ich habe eine eigene im Garten. Das ist nichts Besonderes für mich“, fügt sie hinzu.
Endlich angekommen, nimmt Mia den Spielplatz am Rathaus, einen der größten in Halver, unter die Lupe. Auf den ersten Blick hat dieser wohl alles, was das Herz begehrt. Ein großes Klettergerüst, eine Rutsche, eine Seilbahn, eine Schaukel, ein Trampolin und jede Menge Platz zum Toben.
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Auch eine Mutter, die an diesem Vormittag mit ihrem Kleinkind auf dem Gelände unterwegs ist, zeigt sich begeistert von der Anlage: „Es ist hier schön schattig und im Sommer können sich die Kinder bei den Wasserspielen gut abkühlen“, berichtet sie. Besonders wichtig ist ihr zudem die Sauberkeit – und auch in diesem Punkt kann der Platz überzeugen.
Zurück zu Mia: Das Einzige, was ihr gefehlt hat, war eine Kletterpyramide. Ein solches Spielgerät kennt die Neunjährige von dem Spielplatz in Hagen, den sie in ihrer Freizeit häufig besucht. Ihr Fazit fällt deshalb klar aus: 7 von 10 Punkten.
Spiel- und Sportplatz an der Regenbogenschule in Oberbrügge
Als Nächstes geht es ins Auto und weiter zum Spielplatz an der Regenbogenschule nach Oberbrügge. Dort gibt es zwar weniger Spielgeräte, dafür umso mehr freie Fläche zum Spielen und Toben. Neu hinzugekommen sind eine Balancierleiter, eine Kletterwand und eine Nestschaukel. Doch all das ist für Mia zunächst nebensächlich: Das erste, zu dem sie sprintet, ist eine ganz einfache Eisenstange. Sie liebt es, sich kopfüber daran zu hängen.
Auch nach einer kurzen Schaukelpause zieht es Mia wieder zurück zur Stange. Dort zeigt sie erneut ihre akrobatischen Fähigkeiten und hängt sich kopfüber daran: „Ich hänge mich wieder über Kopf, das macht so Spaß.“
Danach probiert Mia doch noch die übrigen Geräte auf dem Spiel- und Sportplatz an der Regenbogenschule aus. Dabei hält sie nichts auf: Wie ein kleiner Wirbelwind macht sie Räder, Spagate und zeigt sogar einen Spinnengang über die Balancierleiter. Mia hat sichtlich Spaß an diesem Tag.
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Auch dieser Platz erhält von ihr 7 von 10 Punkten. „Ich finde den Spielplatz genauso gut wie den vorherigen. Hier gibt es viele Sachen zum Klettern, aber eine Tunnelrutsche wie am Rathaus hat mir gefehlt“, lautet ihr Fazit.
Spielplatz am Drosselweg
Zuletzt geht es zu einem deutlich kleineren Platz: dem Spielplatz am Drosselweg. Neben einem kleinen Klettergerüst und einem Tunnel für Babys und Kleinkinder fällt das Angebot für Mia hier eher überschaubar aus. Doch auch hier findet die Neunjährige schnell Gefallen an der Anlage und zeigt sich begeisterungsfähig. Ein Sprung hier, eine neue Idee zum Spielen dort – und vor allem die Rutsche kommt bei ihr gut an: „Oha, ist die schnell“, stellt Mia fest.
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Gerade für Kinder, die in der Wohnsiedlung wohnen, ist der Platz eine schöne Möglichkeit, um an der frischen Luft zu spielen. Trotzdem erhält die Anlage von Mia die schlechteste Bewertung im Test. Ihre Punktzahl: 3 von 10 Punkten.
Trotz des eher durchwachsenen Abschlusses war es für Mia ein rundum gelungener Tag. Kein Wunder also, dass ihre erste Frage auf dem Rückweg lautet, ob wir einen solchen Spielplatz-Test noch einmal machen können.










