Die Vorbereitungen für die Lichtrouten 2027 starten mit dem Projekt „Leuchtstoff“. Auftakt ist am Mittwoch, 14. Oktober, ab 18 Uhr in den Museen der Stadt Lüdenscheid. Eingeladen sind alle, die sich auf irgendeine Weise beim Lichtkunstfestival vom 11. bis 20. März 2027 beteiligen möchten. Vorkenntnisse oder Anmeldung sind nicht erforderlich.
Bettina Pelz und Tom Groll, die künstlerischen Leiter der Lichtrouten, zählen beim Lichtkunstfestival auf das Engagement aus der Stadtgesellschaft. Unterstützung bei der Aktion, Kunstvermittlung an den Standorten, die Übernahme von Führungen, Betreuung des Infopoints auf dem Sternplatz, Künstlerbetreuung – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, dabei zu sein und das Festival von einer anderen Seite kennenzulernen.
Kuratorin Bettina Pelz hat ein Trainingsprogramm vorbereitet, das es jedem ermöglicht, auf seine individuelle Art und Weise als Kunstvermittler tätig zu werden. Die Standortbegleiter kommen mit dem Publikum ins Gespräch. Sie sind mehr als bloße Aufpasser. Sie begegnen den Besucherinnen und Besuchern auf wertschätzende Art und Weise. „Die Assistenzen sind eine wichtige Schnittstelle zum Publikum. Sie tragen dazu bei, dass alle Teil dieses Festivals im öffentlichen Raum werden“, sagt Bettina Pelz.
Jede Menge Informationen
Am 14. Oktober werden Philipp Nieland, Geschäftsführer der Lüdenscheider Stadtmarketing GmbH, Tom Groll als Teil der Künstlerischen Leitung, ehemalige Assistenzen und Mitglieder des Lüdenscheider Lichtroutenkollektivs informieren, Fragen beantworten und von ihren Erfahrungen bei vergangenen Lichtrouten berichten. Alexandra Turk und Maximilian Pondruff vom Vorstand des Lichtroutenkollektivs übernehmen die Moderation. Getränke werden bereitgestellt.
Bis zur Lichtrouten-Preview am 10. März folgen dann Workshops, in denen es unter anderem um die Geschichte der LICHTROUTEN, Lüdenscheid als Stadt des Lichts und Lichtkunststandorte in der Stadt geht. Weitere Themen sind die Kunstgeschichte des Lichts, Grundbegriffe der Lichtkunst und das Konzept der Lichtrouten 2027, die sich um den Begriff „Echtzeit“ drehen. Nicht ganz unwichtig: Es wird auch darüber gesprochen, wie der Einsatz der Freiwilligen abgerechnet werden kann.







