Wer heimischen Spargel genießen möchte, sollte nicht mehr allzu lange warten: Am 24. Juni endet traditionell die Spargelsaison in Nordrhein-Westfalen.
Wie die Landwirtschaftskammer NRW mitteilt, sind die Spargelanbauer mit der diesjährigen Ernte zufrieden. Dank des trockenen Wetters konnten sie die Felder optimal auf die Saison vorbereiten. Auch während der Ernte herrschten überwiegend günstige Bedingungen. Die Spargelpflanzen profitierten von den milden Temperaturen und ausreichend Niederschlag.
Da die ersten Stangen bereits Mitte März geerntet wurden, werden einige Spargelhöfe ihre Saison allerdings schon vor dem sogenannten „Spargelsilvester“ am Johannistag (24. Juni) beenden.
Warum am 24. Juni Schluss ist
Nach dem Johannistag stellen die Betriebe die Ernte ein, damit die Pflanzen genügend Zeit haben, Kraft für das kommende Jahr zu sammeln. Die Spargeltriebe wachsen anschließend bis zu zwei Meter hoch und lagern Energiereserven in ihren Wurzeln ein. Diese sind die Grundlage für die Ernte der nächsten Saison.
Spargel einfrieren
Wer sich einen Vorrat anlegen möchte, kann geschälten Spargel problemlos einfrieren. Vor dem Kochen sollte er nicht aufgetaut werden. Die Landwirtschaftskammer empfiehlt, Spargel möglichst schonend im Dampf zu garen, damit Geschmack und Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Salz, Zucker und etwas Butter im Kochwasser sorgen für zusätzliches Aroma.











